'Ein erstaunliches Werk: Kühn schlägt es Bögen von Aristoteles und Ödipus zu Disneys Elefantenbaby Dumbo, beruft sich als Kronzeugen seiner Montagetheorie vor allem auf Hitchcock und Eisenstein und zeigt den berechnenden Erzählfallensteller Mamet als Beschwörer des Unbewußten, des Traum- und Märchenhaften. Mamet wirft mit scharfsinnigen, gern ins Paradoxe überspitzten Einsichten um sich und verbreitet heilsamen Schrecken. Was ist sein strengstes Erzählprinzip? Antwort: kein überflüssiges Wort, kein überflüssiges Bild. Oder anders gesagt: man muß dem Zuschauer möglichst viele Informationen vorenthalten.'Urs Jenny, Der Spiegelaußerdem: Film Zoom Okto. 99; film-dienst, Mai 99; cut 6+7, 99, Tagesspiegel7. 2. 99; Tagesanzeiger Zürich, 12. 1. 99 u. a.