Sechsundzwanzig Kurzgeschichten über das menschliche Mit- und Gegeneinander in der Gesellschaft.
Blickt man in die Vergangenheit, eröffnet sich die Einsicht, dass nicht alle Ereignisse des Lebens gut, richtig, vernünftig oder gar sinnvoll waren. Aufschlussreich in diesem Zusammenhang sind nicht nostalgischen Verklärungen, sondern die Versuche der vertiefenden Deutungen menschlichen Handelns. Mit der unvollendeten Vergangenheit beschäftigt sich der neue Erzählband von Erhard Schümmelfeder. Die Kain-und-Abel-Problematik wird beleuchtet in der Titelerzählung STEIN IM FLUSS. Berichtet wird außerdem über Feindbilder, Tagträumer und Gelegenheits-Schurken. Neues erfährt man aus der brodelnden Gerüchteküche, über einen Großkotz, Stolpersteine, einen hustenden Kauz und hellhörige Nachbarn. Unterhaltsam beleuchtet der Autor komplizierte Liebesbeziehungen, Geheimnisse eines Regelbrechers und Facetten menschlicher Dummheit.