Da ich bereits den ersten Teil der Saga gelesen habe und davon richtig begeistert war, war ich natürlich auch der gespannt auf die Fortsetzung. Und ich muss sagen, dass diese mich sogar noch mehr begeistert und mitgerissen hat, als beim ersten Band.Der zweite Band spielt in den 50er Jahren in Ostfriesland. Zu dieser Zeit beginnt der Teehandel der drei Schwestern erste Gewinne abzuwerfen. Doch die Unabhängigkeit der Frauen wird im Dorf mit wachsendem Argwohn betrachtet, was auch Gesas heimliche Beziehung zu Keno belastet. Da steht eines Tages ein abgerissener Kriegsheimkehrer vor der Tür des Friesenhofes. Es ist der verschollene Gerold, der inzwischen von allen, auch von Gesa, für tot gehalten wurde. Nun will er dort wieder anknüpfen, wo er sie vor dem Krieg verlassen hatte. Gesa muss eine schwere Entscheidung treffen ...In die Storyline habe ich wieder ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist dabei schön bildlich und passt perfekt zu dem Genre. Zudem ich ein sehr schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Somit hatte ich das Buch in nur wenigen Tagen regelrecht verschlungen.Ich habe mich richtig auf ein Wiedersehen mit Gesa, Hanna und Helga gefreut. Doch diesmal gibt es sogar noch mehr überraschende Wendungen, Drama und Liebe als das beim ersten Band der Fall war. Aber das hat mir total gefallen und ich hoffe doch sehr, dass es auch noch ein weiteres Band geben wird, denn die Geschichte und die Figuren haben einfach total viel Potenzial für weitere Geschichten. Auch für das zweite Band vergebe ich somit 5 von 5 Sternen.