Mit dem Don Quijote aus Tobosow / Müritz ist Flix eine wundervolle Fassung des Stoffes von Miguel de Cervantes Saavedra gelungen. Bis hin zu vielen Details aus dem weltberühmten Roman, die in Graphic Novel auftauchen, hat Flix besonders die tiefe Traurigkeit hat Flix des Stoffes gut eingefangen. Natürlich hat er die vielen Nebenstories weggelassen und auch das umfangreiche Nebenpersonal inkl des Pfarrers sind inzwischen weggestorben. Die spanischen Namen hat der Zeichner/Autor einfach beigelassen, was in Mecklenburg etwas befremdlich wirkt, aber nicht weiter stört. Sancho Pansa und der Postbote sind die letzten Gefährten des Landmanns Alonso Quijano. Auch seine Katze Dulcinea ist schon lange tot. Als auch Sancho stirbt und dessen Sohn einen Windpark errichten will, beginnt der Kampf des Ritters dagegen. Seine Tochter Antonia verfrachtet ihn in ein Altenheim. Aber Robin, der Enkel, befreit ihn daraus und die Abenteuer können erneut beginnen. Auch die Polizei kann Ritter und Knappen nicht aufhalten. Was kann Antonia, Alonsos Tochter, gegen diesen Wahnsinn noch ausrichten? Diese Geschichte in unsere heutige Zeit zu versetzen, ist Flix 100 % gut gelungen und deswegen kann ich eine Lektüre unbedingt empfehlen.