"AUS DEM MATROSENLEBEN" von Friedrich Gerstäcker bietet einen lebendigen Einblick in das Leben von Seeleuten im 19. Jahrhundert. Die Geschichte beginnt mit der Ankunft eines Fremden an Bord des Schiffs "Pelican" in Sydney, der sich als Kapitän Oilytt vom Schiff "Boreas" herausstellt. Die Erzählung entfaltet sich in einer lebhaften Darstellung des Marktes in Sydney, wo Matrosen ihre Freizeit verbringen und über ihre Zukunft nachdenken. Die Matrosen des "Boreas" sind unzufrieden mit ihrem Kapitän und planen ihre Flucht, um in Sydney ein neues Leben zu beginnen. Die Erzählung beschreibt detailliert die Vorbereitungen und die letztendliche Flucht der Matrosen von Bord, die durch die Wachsamkeit des Kapitäns und der Besatzung erschwert wird. Trotz der Herausforderungen gelingt es den Matrosen, ihre Flucht zu organisieren und in der Dunkelheit der Nacht zu entkommen. Gerstäcker schildert die sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen der Seeleute und die Versuchungen, die das Leben an Land bietet. Die Geschichte endet mit der erfolgreichen Flucht der Matrosen, die in Sydney ein neues Kapitel ihres Lebens beginnen wollen. Gerstäcker nutzt die Erzählung, um die Härten und die Ungewissheit des Lebens auf See zu beleuchten und die Sehnsucht der Seeleute nach Freiheit und einem besseren Leben an Land zu thematisieren.