
Symptome erkennen, Versorgung verbessern, Therapie gestalten
Schließt eine Versorgungslücke und bietet Präventionsstrategien
Überblick über Diagnostik, Symptomatik und Verlauf, einschließlich atypischer und häufig übersehener Erscheinungsformen
Mit klinischen Fallvignetten und konkreten Impulsen für die Praxis
Essstörungen gelten bis heute vor allem als Erkrankungen von Frauen. Dadurch bleiben viele betroffene Jungen und Männer unerkannt, werden spät diagnostiziert oder erhalten nicht die Unterstützung, die sie benötigen. Der von Georgios Paslakis herausgegebene Band rückt eine lange vernachlässigte Patientengruppe in den Fokus und schließt eine wichtige Lücke in Forschung und Praxis. Behandelt werden Epidemiologie, Risikofaktoren, Diagnostik, geschlechtsspezifische Symptompräsentationen und moderne psychotherapeutische Ansätze. Besondere Aufmerksamkeit gilt bislang wenig beachteten Themen wie Muskeldysmorphie, Scham, Maskulinitätskonflikten sowie spezifischen Risikogruppen. Mit Fallvignetten, praxisnahen Empfehlungen und einem Blick auf Versorgungslücken und Prävention liefert das Buch die Grundlagen für eine zeitgemäße, geschlechtersensible Behandlung von Männern mit Essstörungen.
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