Isla Wright schlägt sich mit Gelegenheitsjobs durchs Leben, nachdem sie ihren Job als Journalistin verloren hat. Schönreden hat keinen Zweck, sie schafft es kaum, die Wohnungsmiete zusammen zu bekommen.
Ihren beiden Freundinnen geht es da wesentlich besser. Die beiden haben so viele Aufträge für ihre Privatdetektei, dass sie Isla anbieten, als Partnerin einzusteigen, was sie gerne annimmt.
Der erste gemeinsame Fall wird ihnen inoffiziell von Scotland Yard übertragen. Fünf junge Frauen sind verschwunden und die Presse hat bereits darüber berichtet, als dann noch Graffitibilder auftauchen, die diese Frauen als Folteropfer darstellen, soll Isla in der Szene ermitteln, in der sie eh selbst verkehrt. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.
Heiliges Blechle - da hat sich Heidi Troi direkt zu Beginn der Reihe aber ein sehr spannendes Thema ausgesucht. Ich lerne die drei Freundinnen in diesem ersten Buch direkt kennen und lieben.Jede der drei ist ein Unikat, das merkt man sofort. Ich begleite Isla durch diesen Fall und ich gebe es zu, ein paar mal war es mir fast zu viel. Einmal oben angelangt hatte ich fast das Gefühl, dass der Spannungsbogen nicht mehr runterschwenken will. Ich bin nur so durch das Buch geflogen, habe hin und wieder den Kopf geschüttelt, wie naiv Isla durch ihr Leben stakst, habe im Stillen gehofft, dass sie ihrem Kater bitte bitte nicht das Futtern wegisst und habe mich über die kleine Seitenhiebe Richtung Harry Potter amüsiert. Einige Details hätte ich gar nicht so genau wissen müssen, manche Beschreibung hat mich erschaudern lassen.
Ein starker Reihenanfang !