Ich mag Geschichten mit Anlehnung an die griechische Mythologie. Am besten noch mit ein paar eher unbekannten Aspekten und bezug zur normalen Welt. Damit hat Isabelle North mit Threadcut genau meinen Geschmack getroffen. Yuna weiss, dass sie anders ist, aber kann es nicht komplett greifen und erklären. Sie kann unter anderem die Lebensfäden der Menschen sehen und weiss, wann deren Zeit zu Ende ist und teilweise auch wie es passiert. Als ihre Mutter mit Krebs im Endstadium kurz vor dem Sterben liegt geht sie ein Bündnis mit dem Halbgott Zenon ein um zu den Schicksalsgöttinnen zu gelangen und um Rettung zu bitten.
Au dem Weg lernen sich Yuna und Zenon hassen und lieben. Gemeinsam müssen sie sich Herausforderungen stellen und müssen ein Zwangsbündnis eingehen, das Hades ihnen auferlegt.
Doch der Weg ist gesäumt von Lügen und einer Vergangenheit, die alles ändert, von dem selbst die Schicksalsgöttinnen nicht alles vorhersehen konnten.
Ich liebe die Sprüche zwischen Zenon und Yuna. Die Anziehung und das Abstossen der Beiden, die Spannung zwischen ihnen aber auch auf der Reise..
Die Geschichte wird Grossteils aus der Sicht von Yuna erzählt. Immer wieder sind Kapitel von Zenon eingefügt. Spannend sind die Briefwechsel zwischen einem Bones und einer Fate die immer wieder zwischen den Kapitel auftauchen und erst recht spät aufgelöst werden.
Ein tolles Buch, dass durch den Schreibstil in den Bann zieht und dafür sorgt, dass man es nicht mehr aus der Hand legen will. Spannend undunterhaltsam und ein Einzelband, dass nicht zu flach ist sondern begeistert.