Fesselnd von Anfang bis zum Schluss.
Ich krieg dich ist ein fesselnder Psychothriller den man nicht mehr aus der Hand legen kann.Erzählt wird aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Nina. Durch diese Perspektive fühlt man sich direkt mittendrin, so als ob man die Geschichte live erzählt bekommt.Das Buch beginnt mit einem Prolog, einer Gerichtsverhandlung. Dann folgt ein Rückblick, der peu à peu aufzeigt, wie es zu der Verhandlung kam, und dann im letzten Teil ist man in der Gegenwart. Erst hier schließt sich der Kreis und alle Fragezeichen lösen sich auf. Worum geht es? Nina, die sich gerade von ihrem Freund getrennt hat, wird bedroht. Sie findet Zettelchen mit Drohnachrichten im Briefkasten, ihre Reifen werden zerstochen, eine tote Maus liegt auf der Fußmatte. Für Nina kommt nur ihr Ex in Frage. Der neue Mann, den sie kennenlernt, entpuppt sich allerdings auch als höchst dubios. Steckt er mit Ninas Ex unter einer Decke?Die Stimmung wird immer düsterer. Nina fühlt sich auch in der Wohnung nicht mehr sicher. Die Beklemmung, ist deutlich zu spüren. Auch die Hilflosigkeit geht direkt auf den Leser über. Man wird wütend, weil mal wieder klar wird, wie wenig man tun kann, wenn man den Täter nicht auf frischer Tat ertappt. Irgendwann wird klar, jemand will Nina tot sehen. Die Geschichte nimmt eine Wendung, die ich nicht habe kommen sehen. Auch wenn mir von Anfang klar war, wer nicht der Täter ist, da ich das Motiv zwischen den Zeilen herauslesen konnte, war ich total überrascht, als am Ende herauskam, wer wirklich hinter allem steckt.Für mich ist es bereits das 4. Buch, das ich von der Autorin lese. Von jedem war ich begeistert und überzeugt. Für mich ist klar Jana Martin ist eine hervorragende Thrillerautorin. Ihre Bücher sind ein Garant für Spannung. In diesem Band war es nicht ganz so blutig, wie im Vorgänger, falls es jemand eher unblutig bevorzugt.Leseempfehlung von mir.