Dass es tatsächlich Alchemistinnen gab, zeigen die in diesem Buch vereinten 33 Porträts von Frauen, die sich aus sehr unterschiedlichen Gründen auf die Suche nach dem Lapis philosophorum begeben haben. Einige von ihnen konnten von der Außenwelt unbeachtet, aber auch unbehelligt, an der Seite berühmter Männer wie Tycho Brahe, Robert Boyle oder Johann Wolfgang von Goethe experimentieren. Andere dagegen hatten weniger Glück und wurden für ihre Arbeit in den Kerker geworfen oder sogar hingerichtet.
Alchemie und Frauen? Frauen waren bislang in der Forschungsliteratur zum Thema nicht existent, die Überlieferung wie bei so vielen anderen Themen auch dürftig. Dieser Eindruck
täuscht jedoch. Tatsächlich haben Frauen in weiten Teilen Europas Alchemie betrieben und ihre Kenntnisse teilweise sogar rege untereinander ausgetauscht.
Anhand von 33 faszinierenden, detailliert erforschten Biografien, zeigt die Autorin, wie reich die weibliche Forschung über Jahrhunderte war, aber auch wie sehr weiblicher Forschergeist irritiert wahrgenommen und sogar angefeindet, meist aber nicht ernst genommen wurde.