"Mo und Moritz beschreibt, warum Liebe auch heute noch oftmals ein Politikum ist, und lässt dennoch Raum für Hoffnung." Allegra Mercedes Pirker, ORF 2 - Zeit im Bild, 27. 02. 2026
»Rabinowich Charakterzeichnungen sind intim, mitfühlend, plastisch, präzise. Die prägnanten Konturen ihrer Figurenskizzen verdeutlichen umso mehr die Risse, die sich zwischen den Personen auftun. Status oder Familie sind dabei in letzter Konsequenz zweitrangig: Zuvorderst sind wir alle einfach Menschen. Die Frage aller Fragen lautet immer schon: Wie überwinden wir die Abgründe zwischen uns und finden uns wieder als geeinte Menschheit? Wir alle kennen die eine, einzige Antwort: Mut zur Liebe, Mut zu lieben, Mut zu sich selbst. Mo & Moritz gibt sie nachdrücklich, berührend und ganz nah an der jungen Wirklichkeit. « Helmuth Santler, Der Standard, 21. 02. 2026
»Es ist ein Spiel mit Erwartungen und Zuschreibungen, mit Sehnsucht, Angst und Vorurteil, das Julya Rabinowich vorantreibt. Sie nutzt es, um ein Thema einzukreisen: die Kurzsichtigkeit vorschneller Kategorisierung. Wo stehen die Leser inmitten der Klischees und Vorurteile, der Zuschreibungen und Ängste, die die Gegenwart prägen? Mit all dem treibt Julya Rabinowich ein unerbittliches Spiel. Sie ermutigt zu der großen Frage, wie jemand zu dem oder der wird, die man meint, sein zu müssen, oder die man sein will. Jeder Mensch hat eine Geschichte. Darin liegt die Möglichkeit einer Gegenerzählung. Aus der Tragödie von Romeo und Julia wird die vorsichtig versöhnliche Utopie von Mo & Moritz . « Christine Knödler, Süddeutsche Zeitung, 03. 02. 2026
»In Mo & Moritz kämpfen zwei Jungen für ihre Liebe. Sie kommen aus unterschiedlichen Familien und kämpfen gegen Vorurteile. Der Autorin war es wichtig, dass die Geschichte in ihrer Beispielhaftigkeit möglichst offenbleibt. « Podcast Lesart von Deutschlandfunk Kultur, 28. 01. 2026
»Dieses Buch sollten unbedingt so viele Menschen wie möglich lesen. Es ist romantisch, es ist wunderschön erzählt. Es ist ein unglaublich packender, kluger Roman und es ist eines dieser Bücher, das einen mit der Welt versöhnt. Nicht weil es keine Probleme ansprechen würde, sondern weil es die Probleme so differenziert und klar anspricht wie es nötig ist, um eine Lösung zu finden. Ein tolles, tolles Buch sehr berührend. Das sollte jeder lesen! « Johannes Kössler, ORF Guten Morgen Österreich, 03. 02. 2026