Seit ihrer Entdeckung gehört die Frage, wie die maßgebliche Kollisionsnorm aufzufinden und von anderen Kollisionsnormen abzugrenzen ist, zu den Grundproblemen des Internationalen Privatrechts. Leonard Wagner zeichnet die historische Entwicklung des Diskurses um das Qualifikationsproblem nach und widmet sich anschließend den Fragestellungen der Gegenwart.
Seit ihrer Entdeckung Ende des 19. Jahrhunderts gehört die Frage nach der Qualifikation zu den Grundproblemen des Internationalen Privatrechts. Wie ist die maßgebliche Kollisionsnorm aufzufinden und von anderen Kollisionsnormen abzugrenzen? Und wie wird der sachliche Anwendungsbereich der Kollisionsnorm bestimmt? Leonard Wagner zeichnet die historische Entwicklung des Diskurses um das Qualifikationsproblem nach und widmet sich darauf aufbauend den Fragestellungen der Gegenwart. Dabei gelangt er zu neuartigen Einsichten im Rahmen alter Kontroversen, die dazu beitragen könnten, scheinbar unvereinbare Gegensätze zu überwinden.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
1. Kapitel: Entdeckung des Qualifikationsproblems und Entwicklung der Qualifikation lege fori
2. Kapitel: Der Streit um das Qualifikationsstatut
3. Kapitel: Der Qualifikationsgegenstand
4. Kapitel: Anwendung der funktional-teleologischen Qualifikation lege normae im modernen Kollisionsrecht
Zusammenfassung der Ergebnisse