ich schreibe eigentlich nie traditionelle rezensionen, weil ich bücher, geschichten, romane und charaktere, so subjektiv finde, wie nur irgendwas sein kann. und auch bei wenn unsere herzen verglühen möchte ich einfach mal nur mein herz ausschütten. ich kenne leonie noch von einer zeit, in der wir zusammen in hamburg gearbeitet haben und einfach unglaublich viel übers schreiben und bücher reden konnten. dass sie mal so ein fantastisches debüt rausbringt, hätte ich mir denken können, aber irgendwie hat es mich doch nochmal überrascht. das liegt wahrscheinlich nicht nur an ihrem schreibstil selbst, der für mich für immer besonders bleibt, sondern auch daran, dass ihre geschichten so ehrlich und tiefgründig und traurig, aber gleichzeitig hoffnungsvoll und voller liebe sind. und für mich auch immer ein bisschen zu sehr close to home hitten. (sorry für mein denglisch). auch dieses buch hat eine geschichte, die ich etwas früher in meinem leben gebraucht hätte und ich glaube, auch der buchmarkt mehr und mehr gebrauchen kann. ich mag es, nicht zu romantisieren und themen anzusprechen, die eigentlich, ohne grund, so tabu sind. genau das hat leonie hier auch getan. wahrscheinlich ist das buch nicht perfekt, welches ist das auch wirklich (und was bedeutet eigentlich perfekt?), aber es ist echt, es hat eine stimme und charaktere, die einem das herz stehlen, während paulas und frederiks zwischen den seiten am verglühen sind. eventuell kann ich hier also nicht wirklich objektiv sein, möchte ich aber auch gar nicht. sie hat dieses debüt auf jeden verdient und auch, dass noch so viele menschen ihre geschichten lesen und fühlen werden. ich bin auf jeden fall jetzt schon teil der wg in leipzig und freue mich auf mae und charly.