Wie gestalten trans*, inter* und nichtbinäre (TIN*-) Personen Freund*innenschaften und welche Rolle spielen diese Beziehungen im Kontext von Coming-out und Transition? Die vorliegende qualitative Studie zeigt, dass Freund*innenschaften für TIN*-Personen eine zentrale soziale Ressource darstellen. Sie bieten nicht nur alltägliche Unterstützung, sondern auch Halt, Ermutigung und Räume für Identitätsfindung jenseits cis-heteronormativer Vorstellungen. Gleichzeitig wird deutlich: Wo Verständnis und Rückhalt fehlen, können Spannungen entstehen und Beziehungen zerbrechen. Mit dem Konzept des "Queering Friendship" schlägt die Studie einen Ansatz vor, um neue Perspektiven auf Freund*innenschaft zu eröffnen.