Ich glaube, dieses Buch hat sich still und leise zu meinem ersten Jahreshighlight geschlichen.Mile High war so schön, so emotional und so voller Herz, dass ich die letzten 150 Seiten einfach nur noch geweint habe. Nicht leise. Nicht kontrolliert. Sondern richtig.Wenn ein Satz dieses Buch für mich geprägt hat, dann ganz klar: "Verfolgst du mich etwa?"Jedes einzelne Mal, wenn dieser Satz von Zanders oder Stevie kam, musste ich schmunzeln. Diese kleinen Running Gags, die Neckereien und der Humor zwischendurch haben der Geschichte so viel Wärme gegeben.Zanders habe ich am Anfang völlig falsch eingeschätzt. Ich hielt ihn für abgehoben, unnahbar - doch Seite für Seite wurde klar, dass hinter dieser Fassade ein unglaublich gutes Herz steckt. Er ist gezeichnet, gebrandmarkt von seiner Vergangenheit, und genau das macht ihn so echt und so liebenswert.Und Stevie... sie ist ebenfalls gezeichnet. Voller Selbstzweifel, voller innerer Kämpfe. Aber ihre Entwicklung hat mich tief berührt. Zu sehen, wie sie am Ende zu einer starken, selbstbewussten Frau wird, war wunderschön und unglaublich befriedigend.Was dieses Buch für mich so besonders gemacht hat, ist die Ehrlichkeit der Gefühle. Nichts wirkt übertrieben oder künstlich dramatisch. Man fühlt alles mit - die Unsicherheiten, die Nähe, die Liebe. Und je näher das Ende kam, desto intensiver wurde alles.Mile High ist eines dieser Bücher, die man nicht einfach beendet. Man klappt es zu, wischt sich die Tränen weg und weiß: Das bleibt.Für mich ganz klar ein Highlight - und ein Buch, das ich von Herzen geliebt habe. ¿¿¿