Kitschig, Klischee, leicht, schön - einfach berieseln lassen
Vorweg: ich bin nicht die klassische Romance - Leserin. Trotzdem mag ich es, ab und ein leichteres Buch zu lesen in der eine schöne und heile Welt existiert. Zusammen mit ein bisschen Spice - für mich manchmal eine gute Abwechslung. Die Bücher haben ja einen relativ hohen Bekanntheitsgrad, daher dachte ich, ich versuche es mal.Zuerst einmal musste ich mich an den Schreibstil in der "Ich-Form" gewöhnen. Diese wird jeweils aus der Perspektive der zwei Hauptcharakteren dargestellt: Stevie & Zanders.Man kommt relativ schnell in die Geschichte des Buches herein. Der Schreibstil ist sehr einfach und man kommt relativ zügig voran.Ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl das sich die Geschichte in die Länge zieht oder zu langatmig wird. Oft war ich aber hin und her gerissen. Auf der einen Seite hatte ich das Gefühl, die Autorin möchte wichtige Themen wie z.B. Unsicherheiten des Körpers, Psychische Themen und vieles mehr ansprechen (was ich gut finde) - auf der anderen Seite waren die Charaktere aber auch so oberflächlich, die Dialoge zur Hälfte so nichts aussagend und vorhersehbar das es oft einfach nur widersprüchlich war und ich oft einfach lachen musste oder mit dem Kopf geschüttelt habe.Schade fand ich auch, das es für einen Eishockeyspieler kaum um Sport ging. Generell hatte man hierzu eigentlich kaum beschriebene Szenen oder hat großartig was über den Sport erfahren.Das Ende des Buches wird für mich dann allerdings maximal abgefrühstückt und alles extrem in die letzten Seiten gepresst. Die Spice Szene zum Schluss war für mich auch maximal unnötig.Zusammengefasst erinnert mich das Buch an Filme wie Pretty Woman: ganz nett anzusehen, man erahnt aber schon den Großteil des Filmes und wie es ausgeht kann man sich denken. Man hat währenddessen aber eine gute Zeit und eine leichte Unterhaltung, bei der man weiß, das sie mit einem Happy End endet. Man hat das Gefühl schlussendlich siegt die Liebe und das ist auch irgendwie schön.