Fachkräfte in Frühförderung und Frühen Hilfen unterstützen Klein- und Vorschulkinder mit Entwicklungsschwierigkeiten sowie deren Eltern bzw. Familiensysteme. Dabei kommt es besonders darauf an, selbstorganisatorische Entwicklungs- und Reifungsprozesse anzuerkennen sowie die besondere Beeinflussbarkeit in den ersten Lebensjahren zu nutzen. Der Autor bündelt überblicksartig die wichtigsten Informationen zu Konzepten, Arbeitsprinzipien, methodischem Vorgehen und deren Effizienz. Er zeigt, wie die ICF als "gemeinsame Sprache" von Frühförderung und Frühen Hilfen dienen kann. Eigene Kapitel behandeln die Themen Teilhabe sowie Kinder psychisch kranker Eltern. Ein Grundlagenwerk für Fachkräfte, das auch als Einführung für Studierende dienen kann! Checklisten für die Praxis gibt es kostenlos zum Download.
Inhaltsverzeichnis
Inhalt
Vorwort . 9
1 Definition von Frühförderung und Frühen Hilfen . 11
1. 1 Modelltheoretische Zugänge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
1. 2 Historische Wurzeln der Frühförderung . 15
1. 3 Sich verändernde Modelle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
1. 4 Über den Tellerrand geblickt . 20
1. 5 Checkliste Definition . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
2 Arbeitsprinzipien und Schlüsselkonzepte früher Unterstützungssysteme . 25
2. 1 Menschenbildannahmen . 25
2. 2 Arbeitsprinzipien . 29
2. 2. 1 Früh- bzw. Rechtzeitigkeit . 29
2. 2. 2 Familienorientierung . 37
2. 2. 3 Ganzheitlichkeit . 44
2. 2. 4 Ressourcenorientierung . 48
2. 2. 5 Inter- bzw. Transdisziplinarität . 52
2. 3 Alleinstellungsmerkmale von Frühförderung und Frühen Hilfen . 56
2. 4 Checkliste Arbeitsprinzipien . 57
3 Methoden früher Fördermaßnahmen und deren Effizienz . 58
3. 1 Methoden der Frühförderung . 58
3. 1. 1 Lerntheoretische Ansätze . 59
3. 1. 2 Kognitive (verstehensorientierte) Ansätze . 60
3. 1. 3 Selbstwirksamkeitsansätze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
3. 1. 4 Spieltheoretische Ansätze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62
3. 1. 5 Übungstheoretische Ansätze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63
3. 1. 6 Systemische Ansätze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 64
3. 1. 7 Enabling environment (förderliche Umwelt) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65
3. 1. 8 Motorische Ansätze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66
3. 1. 9 Basale Stimulation . 67
3. 1. 10 Wissenschaftlich wenig anerkannte Verfahren . 67
3. 2 Über die Effektivität und Effizienz früher Fördermaßnahmen . 68
3. 2. 1 Die gute Nachricht . 71
3. 2. 2 Die komplexe Nachricht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
3. 2. 3 In Richtung praktischer Lösungen . 76
3. 3 Checkliste Methodik und Wirksamkeit . 81
4 Der Prozess der Förderung . 82
4. 1 Fördermaßnahmen aus der Sicht der Eltern . 82
4. 2 Die Einzelschritte aus der Sicht der Eltern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85
4. 2. 1 Erstkontakt . 86
4. 2. 2 Erstgespräch / Offene Beratung . 88
4. 2. 3 Diagnostik (in der Frühförderung) . 91
4. 2. 4 Erstellen eines Förder-, Behandlungs- oder Hilfeplans . 93
4. 2. 5 Umsetzung der Unterstützungsmaßnahmen . 95
4. 2. 6 Reflexion eines Unterstützungszeitraumes . 98
4. 2. 7 Beendigung des Unterstützungszeitraumes . 100
4. 2. 8 Transition (Übergang zu weiteren Betreuungsmaßnahmen) . 102
4. 3 Checkliste Prozesse . 104
5 Die ICF als gemeinsame Sprache in der Frühförderung
und den Frühen Hilfen . 105
5. 1 Eine Einführung in die ICF . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 105
5. 1. 1 Für Fachkräfte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 105
5. 1. 2 Für Eltern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 106
5. 2 Was ist die ICF? . 106
5. 2. 1 Für Fachkräfte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 106
5. 2. 2 Für Eltern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 108
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