Davon träumen viele, wenn sie auf ein reiches Leben zurückblicken, nämlich dass es eine Biografie gibt, die sie den eigenen Kindern mitgeben können, als Erinnerung, zum Nachdenken, als Erfahrungsschatz und einfach auch nur um freudige Momente immer wieder aufleben lassen zu können. Nicht alle trauen sich, diesen Schritt selbst zu tun und ihr Leben niederzuschreiben. Marena Busch ist das hervorragend gelungen! Schon nach wenigen Seiten kommt man als Leser zu dem Schluss, dass Müttern Bundesverdienstkreuze verliehen werden sollten, nicht irgenwelchen C-Prominenten.
Nicht nur für die Kinder und Enkel von Frau Busch ist dieses Buch lesenswert, denn Text und Fotos (wie aus dem Familienalbum) führen Leserinnen und Leser zurück in eine Zeit, wo man keine "Compliance"-Regeln brauchte, keine "Political Correctness" üben musste, sondern es selbstverständlich war, Verpflichtungen auf sich zu nehmen und wie selbstverständlich zu tragen.
Auch ich kann mich noch an die Zeiiten erinnern, in denen es das geflügelte Wort gab:
"Meine Kinder sollen es mal besser haben als ich!"
Wenn die folgenden Generationen das so verinnerlicht hätten, wie die der Marena Busch, würden wir uns heute nicht über schlimme Erscheinungen in der Gesellschaft wundern müssen.