Isabella wächst, wie viele junge Frauen in der viktorianischen Zeit, mit der Erwartung auf, irgendwann die Ehefrau eines gut situierten Mannes zu werden. Doch eigentlich möchte sie lieber Drachen erforschen. Schon seit ihrer Kindheit ist sie von ihnen fasziniert, und obwohl sich das für eine junge Dame nicht gehört, lässt ihr Vater ihr heimlich die Freiheit, dieser Leidenschaft nachzugehen.Die Jahre vergehen und schließlich kommt der Zeitpunkt, an dem sie einen Heiratskandidaten wählen soll. Auch hier lässt ihr Vater ihr freie Hand. Zum Glück entscheidet sie sich für jemanden, der selbst wenig von den strengen gesellschaftlichen Konventionen hält. Als sich dann die Gelegenheit ergibt, ihren Mann auf eine Forschungsreise zu begleiten, zögert sie nicht lange - und damit beginnt ein echtes Abenteuer.Auf der Reise passiert einiges. Nicht nur Drachen, sondern auch viele andere Gefahren begegnen der Forschungsgruppe. Und mittendrin ist immer Isabella mit ihrer Neugier und ihrem Mut. Ich mochte sie als Charakter wirklich sehr. Ihre Leidenschaft für die Forschung, ihre Wissbegier und ihr Aufbegehren gegen die damaligen Rollenbilder haben sie für mich unglaublich sympathisch gemacht.Auch die Männer um sie herum haben mir gefallen. Vor allem ihr Vater und ihr Ehemann haben sie, soweit es die damaligen Möglichkeiten zuließen, in ihrer Leidenschaft unterstützt.Die Drachen als Forschungsobjekt fand ich ebenfalls super interessant. In dieser Welt gehören sie ganz selbstverständlich dazu, ähnlich wie bei uns Elefanten oder Tiger. Wer hier zusätzlich eine große Liebesgeschichte erwartet, sollte aber wissen, dass der Fokus eher auf Abenteuer und Forschung liegt. Genau diese Mischung plus das viktorianische Setting hat mir persönlich richtig gut gefallen.Ich bin auf jeden Fall gespannt, auf welche Forschungsreisen wir Isabella noch begleiten werden. *unbezahlte Werbung- Rezensionsexemplar