Wenn Kunst zur Sprache des Herzens wird . Painted Promises - das Final, das man nicht vergißt.
Mit Painted Promises endet die Golden Hearts Trilogie auf eine ebenso gefühlvolle wie eindrucksvolle Weise. Nachdem ich bereits die zweite Trilogie von Marina Neumeier verschlungen habe, war ich gespannt, ob sie mich auch diesmal wieder so mitreißen kann - und sie hat es definitiv geschafft.Luis und Minnie stehen in diesem Band im Mittelpunkt und könnten unterschiedlicher kaum sein - und doch passen sie auf eine ganz besondere Weise zusammen. Luis, der tagsüber der perfekte Sohn und BWL-Student ist, lebt nachts als Sprayer seine Leidenschaft für Kunst aus. Minnie dagegen stammt aus einer angesehenen Malerfamilie, die die "alte Kunst" hochhält. Doch in ihr wächst der Wunsch, etwas Eigenes zu schaffen, sich von den Erwartungen ihrer Familie zu lösen und ihren eigenen Stil zu finden.Marina Neumeier erzählt ihre Geschichte mit viel Feingefühl und einem wunderbaren Gespür für Emotionen, Kunst und Identität. Ich mochte, wie sich Luis und Minnie gegenseitig inspirieren, wie sie sich langsam öffnen und gemeinsam lernen, dass wahre Kunst - und Liebe - nur entstehen kann, wenn man den Mut hat, man selbst zu sein.Painted Promises ist ein wunderschönes, stimmiges Finale, das mich mit einem warmen Gefühl zurückgelassen hat. Die Golden Hearts Trilogie gehört für mich zu den Reihen, die man nicht einfach liest, sondern erlebt - und die einen noch lange begleiten.