Die Spur des Bären

Ein Arkadi-Renko-Thriller. Originaltitel: The Siberian Dilemma. Deutsche Erstausgabe. Großformatiges…
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» Die Spur des Bären zeigt Cruz Smith in Bestform: grandios erzählt, mit lakonischen Dialogen und einem zwar leicht ergrauten, aber mutigen Helden.« Financial Times

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Produktdetails

Titel: Die Spur des Bären
Autor/en: Martin Cruz Smith

ISBN: 3570104184
EAN: 9783570104187
Ein Arkadi-Renko-Thriller.
Originaltitel: The Siberian Dilemma.
Deutsche Erstausgabe.
Großformatiges Paperback. Klappenbroschur.
Übersetzt von Rainer Schmidt
Bertelsmann Verlag

14. Juni 2021 - kartoniert - 268 Seiten

Beschreibung

» Die Spur des Bären zeigt Cruz Smith in Bestform: grandios erzählt, mit lakonischen Dialogen und einem zwar leicht ergrauten, aber mutigen Helden.« Financial Times

Der legendäre Moskauer Ermittler Arkadi Renko ist in größter Sorge um seine ehemalige Geliebte Tatjana. Die mutige Enthüllungsjournalistin ist nicht planmäßig aus Sibirien zurückgekehrt. Dort wollte sie den politischen Dissidenten Kusnezow porträtieren einen charismatischen, aber auch skrupellosen Mann, der das ehrgeizige Ziel verfolgt, die Dauerherrschaft Putins zu brechen. Getrieben von bösen Vorahnungen, aber auch rasender Eifersucht, begibt sich Renko auf eine riskante Reise. Er merkt schnell, dass in der unwirtlichen, eisigen Natur Sibiriens ganz eigene Gesetze herrschen. Doch erst eine grausame Bärenjagd, von der er sich wichtige Insider-Informationen verspricht, führt ihm vor Augen, in welche gefährlichen politischen Fänge Tatjana geraten ist

Portrait

Martin Cruz Smith, 1942 in Philadelphia geboren, gelang mit dem Thriller »Gorki Park« ein Weltbestseller, der auch in der Verfilmung mit William Hurt und Lee Marvin ein Millionenpublikum begeisterte. Seither hat der russische Ermittler Arkadi Renko eine große Fan-Gemeinde. »Die Spur des Bären« ist der 9. Roman in der erfolgreichen Thriller-Reihe.

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Pressestimmen

»So lässig wie der Magier Cruz Smith schreibt keiner über Putins Hinterland.« Deutschlandfunk Kultur, Krimibestenliste

»Cruz Smith erzählt seine aktuelle Arkadi-Story gewohnt schnörkellos, in nüchternem Ton und mit trockenem Humor.« Tages-Anzeiger, Hanspeter Eggenberger

»Sein [Arkadi Renkos] Erfinder ist inzwischen fast achtzig Jahre alt, aber er hat noch Biss, wie das neue Buch Die Spur des Bären ( ) zeigt.« Frankfurter Allgemeine Zeitung, Peter Körte

»Ein starkes Comeback von Arkadi Renko.« Hamburger Abendblatt, Volker Albers

»Der politische Hintergrund ist mit dezenten Anmerkungen präsent. Smith arbeitet nicht mit dem Holzhammer« Der Standard, Ingeborg Sperl

»Gründlich recherchiert, lebendig erzählt: Arkadi Renko jagt Bären und übt sich im Kräftemessen mit russischen Obligarchen.« BÜCHERmagazin

»Spannung pur wer nicht aufpasst, hat das Buch in einem Rutsch durchgelesen.« Fränkische Nachrichten

Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung vom 05.07.2021

Die Bären sind los
Krimis in Kürze: Martin Cruz Smith, Anne Goldmann, Gert Ueding

Das Tröstliche an Jahrzehnte überspannenden Krimireihen ist, dass ihre Helden fast immer deutlich langsamer zu altern scheinen als ihre Leser und Autoren. Vor vierzig Jahren erschien "Gorki Park" von Martin Cruz Smith, es folgten 1983 die sehr erfolgreiche Verfilmung und dann noch sieben weitere Geschichten von Arkadi Renko, dem Moskauer Ermittler. Vom Kalten Krieg und Sowjetmacht führte ihn der Weg in Putins Demokratur. Renko hat das alles überstanden, ohne zu vergreisen.

Sein amerikanischer Erfinder ist inzwischen fast achtzig Jahre alt, aber er hat noch Biss, wie das neue Buch "Die Spur des Bären" (C. Bertelsmann, 272 S., br., 16,- [Euro]) zeigt. Renko muss tief nach Sibirien reisen, er hat es mit zwei undurchschaubaren Oligarchen zu tun, mit dem einen scheint Renkos Geliebte Tatjana, die Journalistin, sich mehr angefreundet zu haben, als es guttut. Smith setzt auf den starken Kontrast von Blut und Schnee, er führt auch ein paar herrlich schräge Nebenfiguren in die Handlung ein; und ganze Heerscharen jüngerer Autoren können bei ihm lernen, wie wichtig Ellipsen sind für die Erzählökonomie.

Der unverwüstliche Renko erinnert manchmal an Jerome Charyns legendären Cop Isaac Sidel, der auch mit Chuzpe und Glück immer wieder den unwahrscheinlichsten Situationen entkommt - um nach zwölf Romanen sogar im Weißen Haus zu landen. Renko als Putin-Nachfolger, das wäre mal eine Pointe - zudem plausibler als der große Bär im Buch, der von der Schnauze bis zum Schwanz neun Meter messen soll.

Dass der Schrecken nicht nur in den Weiten Sibiriens, sondern auch am Wiener Stadtrand zu Hause ist, das lässt einen Anne Goldmann mit großer Subtilität und feiner Beobachtungsgabe spüren. "Alle kleinen Tiere" (Ariadne im Argument Verlag, 304 S., geb., 18,- [Euro]) erzählt von vier Menschen, die alle ein wenig neben der Spur sind, auch wenn das nicht sofort auffällt. Sie wissen das selbst, und deshalb kämpfen sie mit einer Tapferkeit dagegen an, auch gegen ihre Traumata, für die nirgendwo Medaillen verliehen werden.

Anne Goldmann zeigt das Geschehen aus diesen vier Perspektiven, daraus ergeben sich aufschlussreiche Überschneidungen und Wahrnehmungsverschiebungen. Und wie ihre Figuren miteinander in Kontakt kommen, das ist so smart und beiläufig arrangiert, dass es zwingend wirkt: Tom, der mal wegen angeblichen Missbrauchs im Gefängnis war und das Haus der Großmutter bewohnt, Marisa, die für eine zwielichtige Immobilienfirma arbeitet, die ein Großprojekt plant, Ela, die in der Siedlung auch ein Haus geerbt hat, das man ihr neidet, und Rita, die Ela im Krankenhaus kennengelernt hat.

Die Siedlung kommt einer suburbanen Vorhölle sehr nah, aber Goldmann vermeidet es, überall und sofort den bösen, gemeingefährlichen österreichischen Spießer zu entlarven wie in den filmischen Bestiarien von Ulrich Seidl. Ihr Blick kann ungnädig sein, aber sie hat ein großes Herz für ihre vier Protagonisten und ein waches Auge für deren Schwächen. Auch deshalb ist "Alle kleinen Tiere" ein ungewöhnlicher, sehr filigraner Kriminalroman.

Als ehemaliger F.A.Z.-Autor und ehemaliger Inhaber des Tübinger Lehrstuhls für Allgemeine Rhetorik ist Gert Ueding bekannt. Nun, im Alter von achtundsiebzig Jahren, will er es auch als Krimiautor werden. "Herbarium, giftgrün" (Kröner, 336 S., geb., 24,- [Euro]) hat viel Tübinger Lokalkolorit. Ein Maler, der auch Philosophie studiert hat, entdeckt seine detektivische Ader, als der geheimnisvolle Zettel einer Studentin auftaucht, die man tot im Seminarraum fand. Es geht hinein in die akademische Welt, aber auch in Studenten-WGs und in ein Edelbordell in Konstanz, die Anspielungen sind bildungsgesättigt, es fliegen sogar Kugeln, und Ueding weiß natürlich, wie ein funktionstüchtiger Roman gebaut ist.

Nur leider wirkt der Maler mit Mitte dreißig schon sehr onkelhaft und keinem langatmigen Räsonnement abgeneigt, was die schöne Studentin von Mitte zwanzig nicht stört, da sie ähnlich ältlich und behäbig klingt wie auch sonst fast alle Figurenreden.

Ueding ist geschickt genug, auf verschiedene Charaktere zu verteilen, was er kulturkritisch über #MeToo, Drittmitteleinwerbung, Exzellenzinitiativen oder den allgemeinen Sittenverfall unter Geisteswissenschaftlern mitzuteilen hat. Nur Spannung ist nicht sein Metier, was auch daran liegt, dass der auktoriale Erzähler zu oft durchblicken lässt, was er alles schon weiß.

PETER KÖRTE

© Alle Rechte vorbehalten. Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH, Frankfurt.
Bewertungen unserer Kunden
Russischer Ermittler auf Bärenjagd
von claudi-1963 - 06.07.2021
Gib einem Bär Honig, und du wirst deinen Arm einbüßen, wenn das Vieh Hunger hat! (Bertolt Brecht) Moskaus bester Ermittler Arkadi Renko macht sich Sorgen um seine ehemalige Geliebte Tatjana Petrowna, die nicht in dem Zug war, den sie angekündigt hatte. Als Journalistin ist sie hinter einer großen Story her und deshalb nach Sibirien gereist, um den Opponenten Michail Kusnezow zu interviewen. Dieser gilt als skrupelloser Mensch und größter Gegenspieler Putins. Rasend vor Eifersucht und Angst begibt sich Renko auf die Reise in das eisige Sibirien. Auf dem Flug lernt er Rintschin Bolot kennen, seines Zeichens Faktotum, der Renko seine Dienste in Sibirien anbietet. Gefährlich wird es, als er auf den Unternehmer Boris Benz trifft und sie zusammen mit Bolot und Tatjana auf Bärenjagd gehen, bei der er sich wichtige Informationen erhofft hat. --- Meine Meinung: Der neunte Thriller von Ermittler Arkadi Renko war für mich das erste Buch von Autor Martin Cruz Smith, der 1981 durch Gorki Park populär wurde. Hätte ich geahnt, dass mich dieses Buch von der ersten bis zur letzten Seite nur langweilt, hätte ich die Finger davon gelassen. Wieder einmal hat mich der Klappentext fasziniert, doch leider wurde ich enttäuscht, weil dieser mehr versprach, als er halten konnte. Der Schreibstil selbst ist langweilig, die Handlung unglaubwürdig und das Ende einfach nur eine Beleidigung für den Leser. Dazu noch die vielen Leerstellen zwischen den Kapiteln, bei dem man das Buch unnötig verlängert hat. So besteht das Buch im Grunde selbst eigentlich nur aus 200 Seiten. Die erwähnte Bärenjagd war so schnell abgehandelt und nahm nicht einmal 30 Seiten Raum ein. Alles andere empfand ich eher verwirrend und als großes Durcheinander. Am Schluss könnte ich nicht einmal mehr wiedergeben, was der Autor mir hier erzählen wollte. Ungewöhnlich und irritierend ist für mich außerdem das Faktotum Bolot, der einfach mal so dem Ermittler seine Dienste anbietet. Wer bitte tut das jemand Fremden, den man gerade erst im Flugzeug kennenlernt, seine unentgeltlichen Dienste anbieten? Der Ausdruck Faktotum wird in dem Zusammenhang dann noch viele Male im Buch erwähnt, sodass mich dieses Wort am Ende nur noch genervt hat. Der Bär, mit dem sie es bei der Jagd aufnehmen müssen, soll eine Länge von neun Meter haben. Schon alleine dies erstaunte mich doch sehr und fand ich total übertrieben. Noch nie habe ich von so einem monströsen Bären gehört. Leider fehlte mir beim Plot selbst der rote Faden und vieles empfand ich eher nichtssagend und kompliziert. Dagegen wird das Nebensächliches oft zu ausführlich behandelt und aufgebauscht. Als sich sein Faktotum Bolot später dann noch als Schamane herausstellt, fand ich das einfach nur noch unpassend und lächerlich. Die Protagonisten selbst blieben allesamt für mich blass und unscheinbar. Arkadi Renko selbst verwandelt sich in eine Art russischer James Bond mit unglaubwürdigem Wagemut dadurch man bekommt den Eindruck, das er alles überlebt und unsterblich ist. Ich weiß ehrlich nicht, was die Fans an dieser Reihe Lieben. Vielleicht liegt es daran, dass der inzwischen 78-jährige Autor seit 1995 an Parkinson erkrankt ist und seine Bücher gar nicht mehr selbst schreibt, sondern sie seiner Frau diktiert. Da kann es schon mal passieren, dass ein verwirrter Kopf vielleicht nicht alles wiedergeben kann oder Szenen einfach schnell abgehandelt werden. Vielleicht wäre es besser, man würde diese Reihe nach dem Buch einfach beenden, bevor es noch schlechter wird. Mich jedenfalls konnte es nicht fesseln, für mich war der Reinfall des Jahres. Ich hätte es am liebsten abgebrochen, wenn es nicht eine Leserunde gewesen wäre. Deshalb werde ich es auch nicht weiterempfehlen und bekommt nur 1 von 5 Sterne von mir.
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