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"Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten" und "Einladung zum Klassentreffen" als Buch (kartoniert)
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"Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten" und "Einladung zum Klassentreffen"

Zwei Theaterstücke.
Buch (kartoniert)
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Der kabaretteske Monolog "Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten" beschert dem geneigten Leser Einblicke in das Leben des Vollblutverwaltungsgenies Hans Fredenbek, der sich in seinem ganz eigenen Gedankengewirr aus Aktenzeichen, Dienstverordnu … weiterlesen
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"Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten" und "Einladung zum Klassentreffen" als Buch (kartoniert)

Produktdetails

Titel: "Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten" und "Einladung zum Klassentreffen"
Autor/en: Martin Schörle

ISBN: 3960084080
EAN: 9783960084082
Zwei Theaterstücke.
Engelsdorfer Verlag

6. Dezember 2016 - kartoniert - 119 Seiten

Beschreibung

Der kabaretteske Monolog "Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten" beschert dem geneigten Leser Einblicke in das Leben des Vollblutverwaltungsgenies Hans Fredenbek, der sich in seinem ganz eigenen Gedankengewirr aus Aktenzeichen, Dienstverordnungen, statistischen Erhebungen zusehends verheddert. Es wird deutlich, dass er sich von dem Leben jenseits seines Büros nahezu völlig verabschiedet hat. Vor allem aber wird schonungslos aufgedeckt, dass es zwischen Slapstick und Tragik eine Nahtstelle gibt. Und dass diese Nahtstelle einen Namen hat. Und dass dieser Name Hans Fredenbek ist. Mit einer Lesung aus seinem Stück war Schörle 2008 beim Autorenwettbewerb "Perlen vor die Säue" im Literaturhaus Hamburg erfolgreich (2. Platz von acht Finalteilnehmern aus insgesamt rund 100 eingereichten Beiträgen). Das Stück wurde außerdem im Rahmen der "Hamburger Theaternacht" als offizieller Beitrag des Hamburger Sprechwerks von "Caveman" Erik Schäffler auszugsweise gelesen. - "Einladung zum Klassentreffen" In ihrer Schulzeit hatten Marina und Carsten eine Liebesbeziehung. Nach 20 Jahren soll ein Klassentreffen stattfinden. So meldet sich Carsten, einer der Initiatoren, auch bei Marina, deren Leben nach Schicksalsschlägen zeitweilig aus den Fugen geraten war. Die gemeinsame innige Zeit ist für sie längst Vergangenheit, ein Früher. Aber an Carstens Gefühlen hat sich anscheinend nichts geändert. Sein Anruf weckt auch bei Marina Erinnerungen. Das unverfänglich begonnene Telefonat führt beide in ein Wechselbad der Gefühle ... Inhaltlich eine Liebesgeschichte wagt das Stück den Spagat zwischen Komik & Tragik, Lachen & Weinen. "Einladung zum Klassentreffen" wurde vom Publikum beim Wettbewerb "Stücke Schießen - Neue Dramatik. Neue Autoren. Neue Theatertexte" der Theaterliga zum Gewinnertext gekürt und erreichte bei der Spielplanwahl 2012/2013 des Thalia Theaters Hamburg den 8. Platz.
Bewertungen unserer Kunden
Theaterstücke
von catly - 05.04.2020
Der Inhalt dieses Büchlein war für mich ungewöhnliches Neuland, da ich bisher noch keinen bis wenig Kontakt mit dem Lesen von Theaterstücken hatte. Beim erste Stück handelt es sich um einen Monolog des Beamten Fredenbek, der zwischen satirisch und kabarettistisch anzuordnen wäre. Er echauffiert sich vor allem über seinen Arbeitsalltag, der nicht nur sein ganzes Leben, sondern auch seinen Sprachstil beeinflusst. Dabei schweift er mit seinen Gedanken immer wieder von einem Thema zum nächsten ab. Durch diese Wechsel und eine gewählte, hochqualitative Sprache, ist vollste Konzentration erforderlich und ich musste einige Passagen wiederholt lesen. Leider war für mich der gewählte Humor nicht immer nachvollziehbar und hat mich teilweise wenig angesprochen. Es war durchaus anregend zu lesen und hat mich unterhalten, so richtig zu Lachern führte es bei mir allerdings nicht. Als Theaterstück könnte ich hier bei einer realen Aufführung vermutlich schwer folgen. Besser gefallen konnte mir das zweite Stück, das ich mir auch in einer Live-Vorführung vorstellen könnte. Es handelt sich um ein Telefongespräch zwischen zwei alten Schulfreunden (die eine frühere Liebesgeschichte verbindet) und eine nachfolgende romantische Szene. Ohne zu viel verraten zu wollen war die Schlussszene in meinen Augen etwas übertrieben und unrealistisch, für ein Theaterstück allerdings nachvollziehbar und in Ordnung. Hierbei wird ein Schreibstil gewählt, der aufgrund der Dialogform und der etwas einfacheren Sprache flüssig und rasch zu lesen ist. Ich konnte mich trotz der Kürze des Stücks gut in die Hauptprotagonisten hineinversetzen. Fazit: Eine gute Unterhaltungslektüre, die ich weiterempfehlen kann. Vor allem der einprägsame, außergewöhnliche Schreibstil und die authentischen Figuren konnten mich überzeugen.
Mal was Anderes, hat mir gut gefallen
von SvLe - 02.04.2020
Für mich war das kleine Büchlein mit zwei Theaterstücken absolutes Neuland, da ich kaum Erfahrungen mit dem Lesen von Theaterstücken habe. Das Buch beinhaltet zwei unabhängige Theaterstücke. Das erste Stück erzählt die Geschichte des Beamten Herrn Fredenbek, der bisweilen in seiner eigenen Welt lebt. Diese Welt ist seine Arbeit, von der er nicht lassen kann. Das zweite Theaterstück handelt von einem Telefongespräch zwischen einer Frau und einem Mann, die sich aus der Schulzeit kennen. Grund für den Anruf ist ein geplantes Klassentreffen. Zu Beginn musste ich mich an den Schreibstil gewöhnen, aber danach habe ich das Buch an einem Tag durchgelesen. Besonders gefallen hat mir das zweite Theaterstück, da ich mich in diese Situation gut hineinversetzen konnte. Außerdem gefiel mir der Dialog zwischen den beiden Personen sehr, der mir an manchen Stellen ein Lachen entlockt hat. Für mich war es angenehmer zu lesen als der Monolog zuvor.
Warum nicht mal ein Theaterstück lesen?
von Wuschelchen99 - 20.02.2020
Martin Schörle hat zwei Theaterstücke in einem kleinen Buch verfasst. Beide sind mit entsprechenden Regieanweisungen versehen, so dass der Leser sich gut in die Situation eindenken kann. Kopfkino ist also vorprogrammiert. Das erste Stück heißt "Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten". Dabei lernt der Leser den Beamten Fredenbek kennen. Mit dem Wort Beamter sind ja gewisse Klischees verbunden und man kann ohne Umschweife sagen, Fredenbek bedient alle. Fredenbek ist auch nicht einfach ein x-beliebiger Beamter, nein, er ist es schon aus familiären Gründen. Seine philosophischen Abhandlungen, seine ewig langen, verschachtelten Sätze lassen tief blicken. Und der Leser lernt ständig dazu. Wie zum Beispiel lockt man einen ständig verschwundenen Radiergummi an? Genau, mit put, put, put. Was antwortet der Radiergummi? Ganz klar: "Nimm mich, benutz mich, rubbel mich". Das ist nur ein Beispiel von vielen, über die Fredenbek auf der Bühne pedantisch und oft unterschwellig humorvoll referiert. Dass er am Ende eigentlich zu bedauern ist, steht auf einem anderen Blatt. Ich fühlte mich sehr gut unterhalten. Die Schachtelsätze sind sicher nicht jedermanns Sache, aber meine Güte, es handelt sich ja auch nicht um einen 900-Seiten-Wälzer. Das zweite Theaterstück "Einladung zum Klassentreffen" entführt den Leser ist ein Zugabteil, in welchem Marina einen Anruf eines früheren Klassenkameraden, Carsten, erhält, um sie zum Klassentreffen einzuladen. Da die beiden in der Schule ein Liebespaar waren, sich aber danach 20 Jahre nicht gesehen haben, haben sie sich viel zu erzählen. So lernt der Leser beide Personen gut kennen. Doch auch die Personen im Nachbarabteil haben regen Anteil am Geschehen und mischen sich aktiv in das Gespräch ein, was eine interessante Idee für ein Theaterstück ist. So sprechen diese Gedanken aus, die vielleicht den Besuchern des Theaterstücks auch durch den Kopf gehen können. Dem leichten, unterhaltsamen Gespräch lässt sich gut folgen und ist vollkommen glaubhaft. Das Happy-End untermalt die angenehme Stimmung. Ich fühlte mich von beiden Theaterstücken, so unterschiedlich sie auch sind, sehr gut unterhalten. Beide haben ihren Charme. Normalerweise bin ich kein Leser von Theaterstücken, aber ich bin froh, dass ich den Mut hatte. Für Martin Schörles Buch kann ich eine klare Leseempfehlung geben.
Thriller-Leser trifft auf Theaterstück - ein gewagtes Experiment
von Andrea - 06.02.2020
Liest du gerne Theaterstücke? Wenn einem diese Frage begegnet, denken die Meisten wohl an "Faust I", "Hamlet" oder "Kabale und Liebe" und natürlich an die Schulzeit. Zugegeben, ich habe in der Schule eigentlich ganz gerne Theaterstücke gelesen, aber privat ...? Ehrlich gesagt, habe ich danach nie wieder ein Theaterstück in der Hand gehabt. Bis jetzt! Und was soll ich sagen, ich habe es nicht bereut! Wer glaubt, Theaterstücke seien out, der hat die Rechnung ohne Martin Schörle gemacht. Mit seinen beiden Werken "Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten" und "Einladung zum Klassentreffen", erschienen im Engelsdorfer Verlag, trifft Martin Schörle den Nerv der Zeit. Im ersten Theaterstück referiert Herr Fredenbek, ein Beamter, über wichtige und weniger wichtige Themen des alltäglichen Lebens, wie z.B. dem besten Radiergummi, der PISA-Studie, dem weiblichen Geschlecht, seinem Kollegen Herrn Rauschenberg und dem Büroalltag, der auch vor seinem Privatleben keinen Halt macht - immer geradezu krampfhaft darum bemüht, sich und seinen Beamtenstatus vor dem Publikum ins rechte Licht zu rücken. - " Wussten Sie, dass Beamte der einzige Berufsstand sind, der von der übrigen Bevölkerung kollektiv gehasst wird?" - Dabei verzettelt er sich so sehr in die unterschiedlichsten Themen, dass sein Monolog fast wie eine Stand-up-Comedy-Nummer wirkt. Meine Lachmuskeln wurden jedenfalls so stark strapaziert, dass der eher tragische Hintergrund des Stücks fast in Vergessenheit geriet. Denn auch wenn Herr Fredenbek ein sehr überspitztes Beispiel eines Beamten abgibt, steckt im Kern doch etwas Wahrheit. Ich selber habe längere Zeit im Büro einer Behörde gearbeitet und weiß daher, dass es sie wirklich gibt, die Fredenbeks und Rauschenbergs dieser Welt, die so sehr in einem selbst erschaffenen "Berufs-Wahn" gefangen sind, dass das übrige Leben keinen Platz mehr darin findet. Trotzdem oder gerade deshalb hat sich Herr Fredenbek in mein Herz geschlichen. Das zweite Theaterstück handelt von einem Telefonat zwischen Carsten und Marina, die nach 20 Jahren, aufgrund einer Einladung zu einem Klassentreffen, das erste Mal wieder miteinander in Kontakt treten. Das Gespräch ist so fesselnd und das Gefühlschaos der beiden Hauptfiguren nimmt derart Fahrt auf, dass sogar die Menschen in Marinas unmittelbarer Umgebung sich dem nicht entziehen können. - "Ich lass jetzt einen Zettel rumgehen, da können sie ihre Mailadresse eintragen. Sie erhalten dann in Kürze eine Zusammenfassung dieses Gesprächs." - An dieser Stelle des Buches ist man als Leser kurz davor, selber seine Mailadresse auf einen Zettel zu schreiben, bevor einem wieder einfällt, dass man ja in der glücklichen Lage ist, das Ende des Gesprächs einfach nachlesen zu können. Wer jetzt wissen möchte, was Herr Fredenbek alles auf einer Bahnhofstoilette anstellt und was er zu dem dienstlichen Vorgang 10-21-60 "Besondere Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln bei Überschwemmungen in Städten mit mehr als 50.000 Einwohnern" zu sagen hat ... und ¿ Wer außerdem noch wissen möchte, wie es mit Carsten und Marina weiter geht und was eigentlich Holger mit der ganzen Sache zu tun hat, der sollte sich von Martin Schörle überraschen lassen. Vielen Dank für dein Vertrauen, lieber Martin. Ich hoffe ganz stark, dass ich deine beiden Theaterstücke bald auf der Bühne sehen darf.
Theater
von RebekkaT - 04.02.2020
Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten und Einladung zum Klassentreffen von Martin Schörle aus dem Engelsdorfer Verlag Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten Es geht um Hans Fredenbek, einen Endvierziger, der dank regelmäßiger alters- und dienstabhängiger Beförderungen ausgesorgt hat. Er ist verheiratet - ja, auch mit seinem Beruf - und ist eher unscheinbar und penibel, was mich gleich an einige typische Bilder aus meinem eigenem Berufsleben denken lässt, aber er ist auch eher hektisch und wirr. Alleine wie er über ein einfaches Radiergummi redet, lässt mich schmunzeln, am Ende wird seine Liebe zu Radiergummis nochmal klar. Herr Fredenbek hält einen Monolog vor dem Publikium. Er kommt mit vielen Klischees aus dem Leben eines Beamten um die Ecke, hält sich an Kleinigkeiten auf und strotzt nur so vor Sarkasmus. Die Sätze sind schlau durchdacht und ich stelle ihn mir förmlich vor, wie er in seinem unscheinbaren Büro steht und über das Leben nachdenkt. Er lebt seine VBB (Vollkommenene Beamtenbefriedigung) aus, und dann kam am Ende ein Fax seiner Ehefrau... Einladung zum Klassentreffen Ein Handy klingelt und sie (Marina) und er (Carsten) beginnen eine Unterhaltung. Eigentlich geht es um das 20-jährige Abiklassentreffen, doch zufällig geht es gleichzeitig um das Leben, um Mitschüler, um ihre Leben - und immer mehr rückt das Klassentreffen in den Hintergrund. Die Geschichte ist so spannend, dass die Mitfahrer im Zug unbedingt das Ende wissen wollen. Zwischen dem Hauptgespräch gibt es immer wieder Rückblicke von Marina. Marina mit Ex-Mann, mit der Therapeutin. Und es wird klar, dass Carsten und Marina doch mehr verbindet... Beides sind sehr unterschiedliche Theaterstücke und ich kann mir beide Stücke gut auf einer Bühne vorstellen. Ich bin Fan von Hans Fredenbek, aber auch die Lebens-und Leidensgeschichte , in der es letztendlich im zweiten Stück geht, hat mir sehr gut gefallen. 25 Jahre bzw. 20 Jahre in ein Theaterstück zu packen, ist schon eine Kunst - sich dabei nicht zu verrennen zeugt von Können! Der Autor schafft es, mich neugierig auf die Personen zu machen, lässt mich die Beamtenstube sehen und das Zugabteil fühlen. Das hin und her in beiden Stücken fesselt und die Stücke lassen sich leicht lesen. Ich gebe 5 von 5 Punkten und bin gespannt auf mehr vom Autor!
Unterhaltsam
von kingofmusic - 04.02.2020
Mittlerweile bin ich - was direkte Anfragen von Autoren anbelangt - etwas skeptisch geworden; zu oft hat sich das angepriesene Material als Rohrkrepierer entpuppt. Es gibt jedoch (wie immer) Ausnahmen: eine dieser Ausnahmen heißt Martin Schörle und jener hat sich mit seinem Bändchen "Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten" einen Wunschtraum erfüllt: zwei seiner selbstverfassten Theaterstücke (das zweite Stück hört auf den Namen "Einladung zum Klassentreffen") in Buchform zu veröffentlichen. Nun denn, mein Dank geht an dieser Stelle an den Autoren - nicht nur für das Rezensionsexemplar, sondern auch für die witzige Widmung :-). Worum geht¿s? In "Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten" treffen wir auf Hans Fredenbek - einen im wahrsten Sinne des Wortes mit seinem Beruf verheirateten Beamten, wie man ihn überall antreffen kann. Das ist böse, das ist (fast schon zu) grenzenlos zuge- bzw. überspitzt - und genau dadurch authentisch und wahr. Sein elendlanger Monolog kommt vom Regen in die Traufe, vom Höxchen auf¿s Stöckchen - Herr Schörle, äh sorry - Herr Fredenbek fordert dem Leser/ Zuschauer (*g*) einiges an Aufmerksamkeit ab. Das Ende überrascht einen dann nicht wirklich :-). Ganz anders aufgebaut kommt (trotz witziger Einlagen) das durchaus ernsthafte "Einladung zum Klassentreffen" daher. Hier entspinnt sich ein längeres Telefonat (unterbrochen von "gedanklichen" Rückblenden) zwischen zwei ehemaligen Klassenkameraden, deren Liebes- und Lebensgeschichte gebannt von anderen im Zug reisenden Personen verfolgt wird. Ob Romeo seine Julia bekommt - nun: am besten lest ihr selbst. Mit den eingestreuten Regieanweisungen in beiden Stücken wäre man durchaus in der Lage, selbige zur Aufführung zu bringen. Bezüglich der Aufführungsrechte gibt es am Ende des 120-seitigen Bandes noch einen kurzen Hinweis. Alles in allem habe ich mich sowohl von Herrn Fredenbek als auch von Carsten und Marina gut unterhalten gefühlt und vergebe sehr gerne 4 authentische Sterne! ©kingofmusic
Warum nicht mal Theater?
von SaBineBe - 03.02.2020
Warum nicht mal Theater? ¿ dachte ich mir, als ich das Angebot bekam, das Büchlein von Martin Schörle zu lesen. Es umfasst zwei einzelne Theaterstücke. Im erstem "Alltägliches aus dem Leben eines Beamten" erzählt uns der Vollblutbeamte Fredenbek aus seinem Leben als Beamter. Hier kommen dann auch die unterschiedlichsten Themen vor, wie die immerwährende Suche nach dem Radiergummi, der Unterschied zwischen Mann und Frau, der Kollege von nebenan oder die Betriebsfeier. Hier werden mit viel Humor und Selbstironie beinahe alle Klischees und Vorurteile Beamten gegenüber bedient, was einen immer wieder schmunzeln lässt. Im zweiten Stück "Einladung zum Klassentreffen" erleben wir Marina, die unterwegs während einer Bahnfahrt einen Anruf ihres Jugendfreundes Carsten erhält, der sie zu einem Klassentreffen einladen möchte. Wie es wahrscheinlich jeder von solchen oder ähnlichen Anrufen kennt, bleibt es nicht bei diesem einen Thema. Schnell kommt auch Anderes zum Gespräch. Schließlich hat man sich nach zwanzig Jahren viel zu erzählen. Und an eben diesen Geschichten finden auch die Fahrgäste in den Nachbarabteilen Gefallen und müssen ihren Senf zum Gespräch dazu geben. Theaterstücke gehören nicht unbedingt zu meiner Lieblingslektüre. Aber ich muss sagen, hier habe ich mich köstlich amüsiert. Nicht zuletzt durch die Regieanweisungen konnte man sich die Szenen wunderbar vorstellen. Beide Stücke könnte ich mir gut auf einer Bühne vorstellen.
zwei völlig verschiedene Theaterstücke
von Karmann67 - 12.01.2020
»Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten« und »Einladung zum Klassentreffen« »Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten« und »Einladung zum Klassentreffen« Martin Schörle Rezension vom 12.01.2020(1) Das Buch Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten und Einladung zum Klassentreffen von Martin Schörle handelt von zwei grundverschiedenen Theaterstücken, die völlig verschiedene Schreibweisen haben. Das Erste Buch/Theaterstück handelt vom Beamten Fredenbek und dessen Beamtenleben. H. Fredenbek ist Beamter durch und durch und wenn man sich auf den satirischen Schreibstil einlässt, kommt man immer wieder ins schmunzeln. Das Stück ist als Monolog geschrieben und ich hatte wirklich zu beginn Schwierigkeiten, mich darauf einzulassen. Das Zweite Theaterstück gefiel mir von Schreibstil her gleich viel besser. Es ist in Form eines Dialogs / Telefongespräch geführt. Dieses Stück handelt von der Planung eines Klassentreffens und ist wirklich sehr emotional. Man bekommt tiefe Einblicke in die vergangene Schulzeit und denkt automatisch gleich auch an seine Vergangenheit. Man kann sich beide Stücke toll als Theaterstück vorstellen und ich würde es bestimmt besuchen - besonders das zweite Buch hat mich sehr berührt. Auch wenn ich einige Zeit gebraucht habe um rein zu finden, bin ich froh das ich mich darauf eingelassen habe - es lohnt sich auf alle Fälle
Herrlicher Humor
von Sikal - 12.01.2020
Der Autor Martin Schörle hat hier zwei Theaterstücke geschrieben, die sehr unterschiedlich sind. Jedes für sich ist humorvoll und eine interessante Leseerfahrung, denn wann liest man schon mal ein Theaterstück außerhalb der Schule. Im ersten Teil "Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten" führt Hans Fredenbek einen Monolog über sein Beamtendasein, das mittlerweile sein gesamtes Leben umfasst. Er verstrickt sich in seinem Gedankengewirr über statistische Erhebungen, Radiergummis, Aktenzeichen, Abläufe, Randgruppen, Zwangsgemeinschaften, Frauen (auch seiner) und vielem mehr. Ähnlich einem Kabarett taucht Fredenbek von einem Thema ins nächste, wobei auch hier der Humor nicht zu kurz kommt und ich mehrmals laut auflachen musste. Ob dieses Schwadronieren ein Körnchen Wahrheit zum Beamtentum in sich hat oder überzeichnet diesen Büroalltag darstellt - hm? Auf jeden Fall sind einige Passagen glaubwürdig oder entsprechen zumindest dem Klischee, das sich Außenstehende aufgebaut haben. "Geahnt habe ich das. Geahnt!" Der zweite Akt nimmt uns mit zu einer "Einladung zum Klassentreffen" und wie es kommen kann, dass man vom eigentlichen Thema abschweift. Als Leser wird man Zeuge eines Telefongespräches zwischen Marina und Carsten, die in der Schulzeit eine Liebesbeziehung hatten. Carsten organisiert nun nach 20 Jahren ein Klassentreffen und meldet sich bei Marina, um diese einzuladen. Doch während des Telefonats wird kaum über das Klassentreffen gesprochen, sondern über die gemeinsame Zeit, das Leben seit der Schule, die Schicksalsschläge, Verwicklungen und die Gefühle in der Gegenwart. Da Marina während des Telefonats in einem Zugabteil sitzt, gibt es natürlich einige Zuhörer und "Wohlgesinnte", die der Story mit Interesse und guten Ratschlägen folgen. Als Leser schwankt man zwischen Lachen und Weinen und erkennt wie nah Humor und Tragik im Leben beieinander liegen. Obwohl den meisten Rezensenten das zweite Stück ansprechender erscheint, hat mich dieser Schlagabtausch nicht so unterhalten wie Fredenbek, der einen Mega-Applaus verdient und auf wiederholtes Lesen hoffen darf. 4 Sterne
Amüsant, tiefsinnig, hintergründig...
von MB - 30.12.2019
Zwei Theaterstücke, die ausgesprochen gut lesbar sind! Und von vielen gelesen werden wollen!! Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten Der Monolog eines Verwaltungsbeamten auf der Bühne. Dass es zwischen Slapstick und Tragik eine Nahtstelle gibt. Und dass diese Nahtstelle einen Namen hat. Und dass dieser Name Hans Fredenbek ist. Geniales Einpersonenstück zwischen Absurdität, einer Verrücktheit, erschreckend nah angesiedelt an der Realität, und herrrlicher political incorrectness. Rund um die Themen Bürokratie, Mann & Frau und Sinnlosigkeit. Wortwitzig, wortgewaltig und gewandte Assoziationen... ... erinnerte - ist schon lange her - an Krapps last tape von Samuel Beckett (wenn das kein Kompliment ist...) Einladung zum Klassentreffen Manchmal müssen eben erst 20 Jahre verstreichen... und weil man am Telefon oft mutiger ist, klappt es dann endlich mit dem zusammen einen Kaffee trinken gehen. Es ist schon eine hohe Kunst, auf nur wenigen Seiten zwei Menschen sich ihr Leben erzählen zu lassen und einen Schluss in bester Hollywood-Liebeskomödien-Manier zu komponieren!!! Der Vorhang fällt. Die Zuschauer applaudieren zweifach: Zum einen, weil sich am Ende der Handlung zwei Menschen gefunden haben; zum anderen, weil es ein gutes, tiefgründiges und äußerst unterhaltsames Theaterstück ist ;-)))
Ein tolles Buch!
von Florian Ermez - 03.12.2019
Das Buch enthält 2 Geschichten geschrieben vom Autor Martin Schörle. Es ist am 6. Dezember 2016, als Taschenbuch Ausgabe, im Engelsdorfer Verlag erschien. Inhalt: Im Taschenbuch befinden sich zwei großartige Geschichten, die in der Form eines Theaterstücks geschrieben wurden. Es handelt sich um folgende Geschichten: 1. Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten In diesem Stück geht es um den Verwaltungsbeamten Herrn Fredenbek, der gefangen ist in seiner Welt und diese nicht mehr verlassen kann. Er hält ein Monolog, der einem zum Teil mit nimmt in die Untiefen seiner Seele. Zusätzlich bekommen wir hier mit, wie er sich nahezu von dem Leben außerhalb seines Büros verabschiedet hat. 2. Einladung zum Klassentreffen Während ihrer Schulzeit hatten Marina und Carsten eine Liebesbeziehung. Nun soll nach 20 Jahren ein Klassentreffen stattfinden, von dem Carsten der Initiator ist. Aus diesem Grunde meldet er sich auch bei Marina, deren Leben nach Schicksalsschlägen aus den fugengeraten ist. Die gemeinsame Zeit ist längst Vergangenheit. Obwohl es bei Carsten den Anschein hat, dass er noch Gefühle für Marina hat. Somit weckt er im Laufe des Telefonats auch Erinnerungen bei Marina. Das Telefonat wird zu einem Wechselbad der Gefühle und wir werden Zeugen davon. Meinung: Das Buch erscheint in einem Umfang von 119 Seiten. Das Cover wurde passend zum Buch gewählt. Es zeigt einen Beamten der am Schreibtisch sitz. Nichts Außergewöhnliches aber sehr aussagekräftig. Das Buch ist in zwei Geschichten unterteil, die jeweils wie ein Theaterstück aufgebaut sind. Diese Form zu lesen ist zwar gewöhnungsbedürftig, aber wenn man sich dran gewöhnt hat, macht es sehr viel Spaß. Der Autor benutzt zwar eine anspruchsvolle Wortwahl, aber das ist nicht schlimm, weil die Geschichten sehr verständlich geschrieben sind. Die Geschichten sind so gutgeschrieben, dass ich mir sogar im Kopf Bilder zu den einzelnen Szenen vorstellen konnte. Man hat stets ein Lächeln beim Lesen auf den Lippen. Ein großartiges Buch für amüsante Lesestunden. Fazit: Ich kann das Buch nur jedem empfehlen, der Fan von Theaterstücken und amüsanten Geschichten ist. Auch interessant könnte das Buch für diejenigen sein, die gerne kurze Geschichten lesen. Kurz gesagt es ist ein großartiges Buch und es erhält eine klare Leseempfehlung von mir.
Absurdes Beamtentheater!
von Anonym - 26.11.2019
Es gibt wahrscheinlich kaum zwei Welten, die weniger zusammenpassen als die Beamten- und die Theaterwelt. Auf der einen Seite ist in unserer Vorstellung alles bürokratisch, langsam und starr, auf der anderen chaotisch, lebendig und impulsiv! Wenn dann jemand versucht, eine Brücke zwischen diesen so unvereinbar scheinenden Bereichen zu bauen, dann ist das einfach nur spannend, neu und mutig. Martin Schörle, selbst Verwaltungsbeamter und Schauspieler, hat zwei Theaterstücke geschrieben, von denen eins auch in der "Beamtenwelt" spielt. Diese beiden Stücke - Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten und Einladung zum Klassentreffen sind - laut meinem Verständnis - tatsächlich für die Bühne geschrieben worden und keine reinen Lesedramen (obwohl man sie auch wunderbar als solche betrachten und rezipieren kann). Herr Fredenbek ist nun der einzige Darsteller im Monodrama Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten . Dieses Stück besteht aus einem einzigen langen Monolog, der gelegentlich durch Regieanweisungen -Telefonate, Stimmen aus dem Off, etc. - und Brechtsches Anreden des Publikums durchbrochen wird. Dieser Monolog ist wiederum ein einziger langer Seelenstriptease dieser satirisch überzeichneten Beamtenfigur, die es der Zuschauer/Leser liebt zu hassen . Fredenbeks Dämonen liegen vor allem darin begründet, dass er mit seinem Beamtentum so verwoben scheint, dass er nur noch in der Welt der Paragraphen und Verordnungen sicher existieren kann. Die Zwischentöne des gesellschaftlichen und menschlichen Zusammenlebens jenseits der Amtsstube vermag er kaum noch zu entziffern. Wenn zum Beispiel seine Frau ihn fragt, ob sie abends das Auto haben könne, dann kann er die Bedeutung dieses Satzes nicht entschlüsseln. Muss er eine Steuerklasseänderung als Konsequenz befürchten? Auch das ewig Weibliche zieht ihn ganz faustisch hinan - in Gestalt seiner Kollegin Karin Umlauf. Wie soll er nur mit diesem gepunkteten Kleid und den ganzen erotischen Spannungen klar kommen - ganz ohne Kopierauftrag? Obwohl das Stück sehr schwarzhumorig und damit sicher Geschmackssache ist und Herrn Fredenbeks Tiraden alles andere als politisch korrekt, hätte es für mich ruhig noch länger sein dürfen. Sehr amüsiert habe ich mich über so manche Lebensweisheit ( soziales Umfeld , Seele der Frau, etc.) und Verschwörungstheorie Fredenbeks (Papst Ratzinger, 3. Oktober, etc.). Wahrscheinlich hat Martin Schörle aber einem potenziellen Darsteller mit der verhältnismäßigen Kürze des Einakters einen großen Gefallen getan - es dürfte definitiv eine schauspielerische Herausforderung darstellen. Das zweite im Buch enthaltene Stück ist nun ein ganz anderes Kaliber. Ein Mehrpersonenstück ist Einladung zum Klassentreffen , wobei die beiden Hauptrollen Sie und Er den Löwenanteil ausmachen. Es ist ein Kammerspiel zweier ehemals Liebender, die sich nun nach 20-jähriger Pause - zunächst im Rahmen eines Telefongesprächs - wieder annähern. Sie, Marina, ist 40 und von ihrem Exmann, Holger, getrennt, weil dieser keine Kinder wollte. Mittlerweile hat er aber eins und ist wieder verheiratet. Carsten, ebenfalls in Marinas Alter da Mitabiturient, ist Marina nach wie vor verbunden, denn so richtig geklappt hat es bei ihm mit dem anderen Geschlecht ebenfalls nicht. Das Stück ist tragikomisch wie es nur sein könnte. Es erinnert mit seinem Wortwitz und der sympathischen Unbeholfenheit seiner Protagonisten in der Midlife-Crisis an so manche Szene von Loriot und Evelyn Hamann. Insgesamt ist dieses Stück um einiges zahmer und "mainstreamiger" als das Drama um Herrn Fredenbek. Aber das bringt die Thematik rund um das Thema verflossener Beziehungen mit sich, mit dem sich sicher mehr Leser/Zuschauer identifizieren können als mit einem psychisch instabilen Beamten. Diese beiden Stücke von Martin Schörle waren für mich eine positive Überraschung und vielleicht bietet sich in Zukunft ja öfter die Gelegenheit, dass sie ihrer wahren Bestimmung zugeführt werden: als von Schauspielern gespielte Stücke auf der Bühne - vor Publikum.
von LeseRatteNadja - 25.11.2019
Ich hab das Werk an einem Tag gelesen und war positiv überrascht. Da Theaterstücke eher nicht so meins sind, war ich trotzdem überrascht. Die zwei Geschichten sind spannend und anschaulich geschrieben. Das Buch ist auch was für Leute, die eher nichts mit Theaterstücken zu tun haben. Traut euch und geb dem Stück eine Chance.
Großartige Unterhaltung in zwei Theaterstücken
von Cornelia Fett - 16.01.2019
Zwei Theaterstücke - Martin Schörle Zwei Theaterstücke Autor: Martin Schörle Engelsdorfer Verlag Leipzig ISBN 978-3-96008-408-2 119 Seiten Das Buch Zwei Theaterstücke von Martin Schörle beinhaltet - wie der Titel verspricht - zwei Theaterstücke: Einmal Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten und als zweites die Einladung zum Klassentreffen. Für das erste der beiden Theaterstücke, Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten, stand der berufliche Alltag von Martin Schörle als Beamter Pate. Dabei hat er die Figur des Hans Fredenbek ins Leben gerufen. Hans Fredenbek erzählt dabei auf der Bühne über seinen Büroalltag und die Hürden, die es zu nehmen gilt. Dabei steht er regelmäßig zwischen Tragik und Komik, so dass ich gebannt zuhöre und auch schallend lachen muss, wenn Hans Fredenbek gar übertreibt. - Natürlich sieht er das nicht als Übertreibung. Das Theaterstück wird untermalt von gängigen Songs wie beispielsweise Je t'aime oder Highway to hell und geben damit den Stimmungen einen musikalischen Rahmen. Der Schreibstil des Stückes entspricht ganz dem Stil eines Hans Fredenbek. Die Sätze mal etwas ungelenk, verschachtelt, in Aufzählungen, aber stets nachvollziehbar. Und am Ende schlüssig. Dabei zieht er die gesamte Gefühlsbandbreite bei seinen Erzählungen mit ein. Sehr dienstbeflissen ist auch seine Meinung über Urlaub: Überall entspannte, urlaubsgebräunte, gut gelaunte Menschen. Ich bitte Sie, das ist doch nicht lebensnah! - Seite 16 Auch mit Statistiken kennt Hans Fredenbek sich aus: Wussten Sie, dass 53% der Deutschen nicht wissen, wie man Grießbrei schreibt? Und - vorsichtig geschätzt - 99,9%, dass das deutsche Wort mit den meisten Konsonanten in Folge Angstschweiß ist? - Seite 22 Nach Statistiken und Hochrechnungen gelangt Hans Fredenbek wieder zurück zur persönlichen Ebene und macht auch vor dem Chef und der Politik nicht Halt. Ein herrlich gelungenes Theaterstück. Während Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten ein Ein-Mann-Stück ist, benötigt das zweite Theaterstück, Einladung zum Klassentreffen, mehrere Personen auf der Bühne. Unsere Protagonisten sind Carsten Heymann und Marina Winkler sowie in einer Nebenrolle Marinas Exmann Holger Grahlmann. In diesem Stück bekommt Marina unerwartet einen Anruf von Carsten. Die beiden haben sich 20 Jahre nicht gesehen und nicht gehört. Doch nun steht ein Klassentreffen bevor und Carsten hat die ehrenvolle Aufgabe übernommen, seine ehemaligen Klassenkameraden zusammenzutrommeln . Bei dem Telefonat zwischen Carsten und Marina flammt hin und wieder das altvertraute freundschaftliche, damals auch verliebte, Band wieder auf. Die Unterhaltung ist dabei so lebendig und lebensnah, dass ich mitfieber, wie es weitergeht. Ganz so, wie die Menschen im Zug, die das Gespräch auf Marinas Seite verfolgen und nicht vorhaben, auch nur eine einzige Silbe zu verpassen. Die Unterhaltung verläuft im Plauderton, hat umgangssprachliche Züge und ist mit einer Art prickenden Humors versehen. Es macht Spaß dem Gespräch zu folgen und ich bin bis zum Schluss gespannt, wie es ausgeht. Das Buch enthält zwei unterhaltsame Theaterstücke, wie sie das Leben schreibt oder zumindest schreiben könnte. Bei der Lektüre des Buches habe ich oft gelacht und mich noch öfter amüsiert. Hinweis: Wenn Sie, wie ich, das Buch in der Öffentlichkeit lesen, kann es passieren, dass Sie auf das Buch angesprochen werden, weil es Sie so gut unterhält und Sie sich so schön amüsieren. - Jedenfalls ist es mir so ergangen. Fazit Das Buch ist für jeden, der angenehm, lebensnah und höchst amüsant unterhalten werden möchte.
Theater! Theater! Grandioses Theater!
von Merry Mickler - Tausendlichtzeilen.de - 11.01.2019
Ich finde, dass es eine wirklich gute Idee zwei Theaterstücke zu Buch zu bringen. Bisher habe ich in meinem Leseleben noch kein Buch gelesen, in dem es um Theaterstücke ging. Ich selbst habe damals sehr gerne in Krippenspielen mitgespielt und fand in der Grundschule die Vorstellungen im Theater ganz wunderbar! Das war auch der Grund, besonders der Zweite, warum ich dem Autor Martin Schörle zugesagt habe, dieses Buch zu lesen und anschließend rezensieren zu wollen. In diesem Buch gibt es zwei Theaterstücke. Einmal Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten und Einladung zum Klassentreffen. Begonnen habe ich mit dem Klassentreffen und fand es wirklich richtig, richtig gut. Am Anfang des beschriebenen Theaterstückes, bekommen wir als Leser ein kleine Aufzählung der Personen, den Fahrgästen im Zug und eine Beschreibung des Bühnenbildes. Dann geht es auch schon los mit dem Theaterstück. Der Schreibstil ist wirklich einfach gehalten und es gibt nichts, was die Leser nicht verstehen könnten. In Klammern bekommt man beim Lesen mit, was im gegenwärtigen Moment passiert, wie zum Beispiel das ein Handy klingelt oder jemand hört ihr beim Telefongespräch gespannt zu. Bei mir hat es persönlich die Fantasie angeregt und ich konnte mir alles ganz genau vorstellen. Dann geht es weiter mit ihm, ihr, der Dame im Nebenabteil und der Therapeutin. Hier wird auf Sie , Er , Therapeutin und der Dame im Nebenabteil zurückgegriffen. Also wirklich einfach und verständlich gehalten für ein Theaterstück, welches man liest. Ich war von dem Stück wirklich sehr beeindruckt und es bleibt im Gedächtnis. Es gab eine Situation, die für mich sehr einprägsam war. Für mich war die Einladung zum Klassentreffen somit absolut gelungen. Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten konnte mich nicht so überzeugen, wie das zweite Theaterstück aber es war für mich sehr gut zu lesen, der Schreibstil war auch hier einfach gehalten und ich hatte wirklich total amüsante Lesestunden. Zu Anfang werden auch die Personen vorgestellt, hier zum Beispiel Herr Fredenbek der Beamte und die gespielte Musik, wie zum Beispiel der Song Living next door to Alice von Smokie. Einige von euch kennen es ganz bestimmt, da bin ich mir sicher. Daraus entstand nun auch der Wunsch, wieder öfters ins Theater zu gehen. Fazit: Ein rundum gelungenes Buch für amüsante Lesestunden und Theaterfreunde.
Auch anders kann einen Begeistern, wie zb. mich!
von A.C¿¿¿¿ - 23.12.2018
Hy Leute ich möchte jeden des Kabaretts liebt dieses Buch ans Herz legen. Auch jene die ein Buch, wenn sie es lesen bildlich im Kopf sehen können empfehlen. Zu Beginn war ich echt skeptisch ob das Buch was für mich ist, aber nach den ersten Seiten merkte ich definitiv mein Humor. Ich musste über Fredenbek so lachen. Seine Aufzählung welch "Gummi" der Beste ist *scheckig lach*. Ihr wollt wissen welcher dann lest selbst ich muss ja jetzt schon wieder grinsen. Allein wenn ich daran denke, wenn er erklärt das er weis wie die Denks und Sichtweise einer Frau ist. Die Erläuterung eines befriedigten Beamten *laut los lacht* also wie das bewerkstelligt wird.*lach*. Zum Zerbröseln! Was mir auch gut gefallen hat war das Klassentreffen. Aber das muss man lesen, um das wieder geben zu können. Aber es zeigt die Wahre Liebe findet dich immer mit Sonnenblumen an deiner Endstation und es gibt Leute, die durch dich die am Telefon spricht ein Leben sehn und mit fiebern ob ein Happy End eintritt. Also einmal echt ein anders geschriebenes Buch als sonst, aber ich empfehle 100 % weiter wer lachen will schnappt es euch und begebt euch in ein Kopf Kabarett !!!!!! LG A.C
Unterhaltsam und kurzweilig
von Schnick - 06.12.2018
Martin Schörle hat in diesem Band gleich zwei Theatertexte veröffentlicht, die recht unterschiedlich ausfallen, aber beide auf ihre Weise unterhaltsam sind. Den Auftakt macht Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten . Dieser Text ist insofern leicht zu lesen, weil es sich um einen Monolog handelt, der nur selten unterbrochen wird. Auch die Regieanweisungen sind eher sparsam, so dass ich den Text fast normal lesen konnte. Während ich den Monolog stellte ich erstaunt fest, dass ich den Text einerseits altmodisch und andererseits total passend fand. Ich schätze, das hat mit meinen Vorurteilen Beamten gegenüber zu tun - die hier durchaus bedient werden, wenn auch nicht so, wie ich erwartet hatte. Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten ist witzig und tragisch zugleich, aber letztlich überwiegt der Witz und ich hatte beim Lesen oft den Wunsch, diesen Monolog tatsächlich auf der Bühne zu sehen. Mir hat es sehr gefallen, auch wenn nicht jeder Witz meinen Geschmack getroffen hat! Der zweite Text ist die Einladung zum Klassentreffen - und so beginnt das Stück auch mit ebenjener Einladung. Hier wurde mit meinen Erwartungen gespielt. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob das im Sinne Martin Schörles war. Im Grunde genommen hatte ich nämlich etwas ähnliches wie Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten erwartet, allerdings diesmal nicht als Monolog. Deshalb habe ich den Anfang des Stücks auch eher witzig in Erinnerung. Aber ob das einfach meine Wahrnehmung durch das vorangegangene Stück war oder ob es so von Martin Schörle geplant war, kann ich wirklich nicht sagen. Jedenfalls änderte sich das im Lauf des Stückes. Vielmehr gibt es zwar einzelne Szenen, die wirklich amüsant sind, aber letztlich ist Einladung zum Klassentreffen eine sehr schöne Fusion von Tragik und Witz, Romantik und Realismus - eben das, was so ein Leben ausmacht. Mich hat das Stück berührt, vor allem das Ende, das ich wundervoll fand. So absurd in beiden Stücken einzelne Szenen sind, so sind die Stücke selbst sehr bodenständig. Sicher kann man viel hineininterpretieren. Man kann sich aber auch einfach von ihnen unterhalten lassen. Beide Stücke haben meiner Meinung nach ihre Berechtigung, mir persönlich hat aber das zweite Stück besser gefallen - sowohl inhaltlich als auch sprachlich. Ich bin gespannt, ob Martin Schörle noch weitere Stücke veröffentlichen wird. Talent hat er jedenfalls.
von getippteWelt - 21.11.2018
Ich habe mich sehr gefreut das ich dieses Buch lesen durfte, weil es ist halt mal was ganz anderes als so der Mainstream einen bietet. Theaterstücke zu lesen war mir jetzt nicht gänzlich fremd, ich hab schon mal welche gelesen und natürlich hab ich auch die Bücher von Karl Valentin und Liesl Karlstadt gelesen (hach ich hab sie geliebt die zwei), die ja auch in Form eines Theaterstückes geschrieben wurden. Das Cover ist absolut gelungen und ja genauso stelle ich mir den Protagonisten Fredenbeck vor. Witzig fand ich auch den Raddierer auf dem Aktenkoffer, er passt gut zu der Geschichte. Einzig der Klappentext ist jetzt nicht so meines, ich meine er ist schon gut geschrieben aber m.E. viel zu lang, ich liebe Klappentexte sehr und es ist das erste was ich lese (Klappentext und Cover entscheiden bei mir den Kauf), diesen hab ich nicht gelesen (erst am Ende des Buches) weil mir da einfach zu viel stand. Das erste Stück muss man halt mögen, da die Wortwahl nicht gerade einfach ist. Passt aber gut zu dem Protagonisten. Wenn man einen Historischen Roman ließt muss man sich ja auch auf eine andere Ausdrucksweise einstellen. Ich hatte keine Probleme in beide Geschichten rein zu kommen, von der ersten Seite an war ich in dem Stück und verfolgte gespannt was sich so tut.. Toll fand ich auch, das des Bühnenbild gut erklärt wurde, so konnte ich mich bei jedem Stück prima ins Publikum setzen und der Geschichte lauschen. Auch der Humor kommt hier nicht zu kurz, was mich stellenweise laut loslachen ließ. Besonders die Stelle Italien hat mich sehr amüsiert. Nach dem ersten Stück hab ich mir allerdings eine Pause gegönnt und erst eine Stunde später mit dem zweiten Stück begonnen. Das braucht man m.E. auch um gedanklich aus dem ersten Stück raus zu kommen. Sehr amüsant fand ich auch das zweite Stück, auch wenn es schon ein bissl verrückt ist, da führt man ein Telefonat was im Zug beginnt und daheim merkt man das der halbe Zug mit dabei ist. Bei jedem Roman hätte ich mir wahrscheinlich gedacht was für surreales Zeugs, aber zum Theater passt es halt einfach... Eine großartige Idee von dem Autor, ein Theaterstück in ein Buch zu stecken. Ich hoffe man wird noch viel mehr von dem Autor lesen.
von getippteWelt - 08.11.2018
Titel: Zwei Theaterstücke - Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten und Einladung zum Klassentreffen Autor: Martin Schörle Verlag: Engelsdorfer Verlag ISBN: 978-3-96008-408-2 Erscheinungsjahr: 2016 Seitenzahl: 117 Seiten als eBook oder gebunden erhältlich Klappentext: Der kabaretteske Monolog »Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten« beschert dem geneigten Leser Einblicke in das Leben des Vollblutverwaltungsgenies Hans Fredenbek, der sich in seinem ganz eigenen Gedankengewirr aus Aktenzeichen, Dienstverordnungen, statistischen Erhebungen zusehends verheddert. Es wird deutlich, dass er sich von dem Leben jenseits seines Büros nahezu völlig verabschiedet hat. Vor allem aber wird schonungslos aufgedeckt, dass es zwischen Slapstick und Tragik eine Nahtstelle gibt. Und dass diese Nahtstelle einen Namen hat. Und dass dieser Name Hans Fredenbek ist. Mit einer Lesung aus seinem Stück war Schörle 2008 beim Autorenwettbewerb »Perlen vor die Säue« im Literaturhaus Hamburg erfolgreich (2. Platz von acht Finalteilnehmern aus insgesamt rund 100 eingereichten Beiträgen). Das Stück wurde außerdem im Rahmen der »Hamburger Theaternacht« als offizieller Beitrag des Hamburger Sprechwerks von »Caveman« Erik Schäffler auszugsweise gelesen. »Einladung zum Klassentreffen« In ihrer Schulzeit hatten Marina und Carsten eine Liebesbeziehung. Nach 20 Jahren soll ein Klassentreffen stattfinden. So meldet sich Carsten, einer der Initiatoren, auch bei Marina, deren Leben nach Schicksalsschlägen zeitweilig aus den Fugen geraten war. Die gemeinsame innige Zeit ist für sie längst Vergangenheit, ein Früher. Aber an Carstens Gefühlen hat sich anscheinend nichts geändert. Sein Anruf weckt auch bei Marina Erinnerungen. Das unverfänglich begonnene Telefonat führt beide in ein Wechselbad der Gefühle Inhaltlich eine Liebesgeschichte wagt das Stück den Spagat zwischen Komik & Tragik, Lachen & Weinen. »Einladung zum Klassentreffen« wurde vom Publikum beim Wettbewerb »Stücke Schießen - Neue Dramatik. Neue Autoren. Neue Theatertexte« der Theaterliga zum Gewinnertext gekürt und erreichte bei der Spielplanwahl 2012/2013 des Thalia Theaters Hamburg den 8. Platz. Inhalt: Zwei Theaterstücke, die unterschiedlicher nicht sein könnten... Zum einen: [[Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten[[ hier geht es um Hans Fredenbeck, einen pedantischen Beamten, der den Bezug zur Realität gänzlich verloren hat und in seiner eigenen Welt lebt. Die er hier zum besten gibt... Zum anderen: [[Einladung zum Klassentreffen[[ Zwei Personen Telefonieren seit Jahren mal wieder miteinander, anlässlich eines Klassentreffens. Das Problem ist nur das die zwei mal ein Paar waren.... Erster Satz: Ich stelle mir vor, Fredenbeck ist ein verheirateter Beamter der gehobenen Laufbahn (wobei [[verheiratet[[ primär auf seinen Beruf zu beziehen ist ), der nach Jahren eine herausgehobenen Position in der behördeninternen Hierarchie erreicht hat - den laut Beamtenrecht vorgeschriebenen Regelbeförderungen sei Dank! Meine Meinung: Ich habe mich sehr gefreut das ich dieses Buch lesen durfte, weil es ist halt mal was ganz anderes als so der Mainstream einen bietet. Theaterstücke zu lesen war mir jetzt nicht gänzlich fremd, ich hab schon mal welche gelesen und natürlich hab ich auch die Bücher von Karl Valentin und Liesl Karlstadt gelesen (hach ich hab sie geliebt die zwei), die ja auch in Form eines Theaterstückes geschrieben wurden. Das Cover ist absolut gelungen und ja genauso stelle ich mir den Protagonisten Fredenbeck vor. Witzig fand ich auch den Raddierer auf dem Aktenkoffer, er passt gut zu der Geschichte. Einzig der Klappentext ist jetzt nicht so meines, ich meine er ist schon gut geschrieben aber m.E. viel zu lang, ich liebe Klappentexte sehr und es ist das erste was ich lese (Klappentext und Cover entscheiden bei mir den Kauf), diesen hab ich nicht gelesen (erst am Ende des Buches) weil mir da einfach zu viel stand. Das erste Stück muss man halt mögen, da die Wortwahl nicht gerade einfach ist. Passt aber gut zu dem Protagonisten. Wenn man einen Historischen Roman ließt muss man sich ja auch auf eine andere Ausdrucksweise einstellen. Ich hatte keine Probleme in beide Geschichten rein zu kommen, von der ersten Seite an war ich in dem Stück und verfolgte gespannt was sich so tut.. Toll fand ich auch, das des Bühnenbild gut erklärt wurde, so konnte ich mich bei jedem Stück prima ins Publikum setzen und der Geschichte lauschen. Auch der Humor kommt hier nicht zu kurz, was mich stellenweise laut loslachen ließ. Besonders die Stelle Italien hat mich sehr amüsiert. Nach dem ersten Stück hab ich mir allerdings eine Pause gegönnt und erst eine Stunde später mit dem zweiten Stück begonnen. Das braucht man m.E. auch um gedanklich aus dem ersten Stück raus zu kommen. Sehr amüsant fand ich auch das zweite Stück, auch wenn es schon ein bissl verrückt ist, da führt man ein Telefonat was im Zug beginnt und daheim merkt man das der halbe Zug mit dabei ist. Bei jedem Roman hätte ich mir wahrscheinlich gedacht was für surreales Zeugs, aber zum Theater passt es halt einfach... Mein Fazit: Eine großartige Idee von dem Autor, ein Theaterstück in ein Buch zu stecken. Ich hoffe man wird noch viel mehr von dem Autor lesen.
Würdevolles Nicken trifft auf lautes Lachen, trifft auf leise melancholisches
von Annett Heidecke - 12.10.2018
Theaterstücke - nunja, so gar nicht meins, weder im Theater und nun noch auf Papier, ich war mehr als skeptisch. So pirschte ich mich erstmal vorsichtig heran und las eine Seite und dann eine zweite und sagte zu mir, du kannst es jederzeit weglegen. Nun was soll ich sagen, konnte ich nicht. Es war faszinierend, zog mich in einen Bann, der mich immer weiter durch den Text führte. Es ist alles so anders, als erwartet, Fredenbek mit seiner "gehobenen" Beamtensprache und seinem düsteren Dasein hinter dem Schreibtisch lockte so manchen Schmunzler hervor, aber auch zuweilen ein trauriges Ziepen im Herzen, ob seiner Fixierung ausschließlich auf die Arbeit. Ich mag Fredenbek, den Beamten und diese Sympathie kommt schleichend, man möchte ihn manchmal einfach nur in den Arm nehmen. Das Stück verlangt aufgrund anspruchsvoller Sprache volle Aufmerksamkeit und ich könnte mir hervorragend vorstellen, mir dieses im Theater anzusehen, was ich - das muss ich zugeben - mir nicht oft vorstellen kann. Das Stück ist stellenweise herrlich sarkastisch. Also volle Leseempfehlung. Das zweite Stück ist so ganz anders und doch nicht minder wundervoll. Ein Klassentreffen nach 20 Jahren. Wer das wie ich grade selbst erlebt hat, weiß um die Tücken und Klippen, die es zu umschiffen gilt. Es ist nicht immer nur "Mein Auto mein Haus mein Boot". Es kommen Gefühle ins Spiel, die lange verborgen waren, man trifft alte Bekannte, aber auch alte Feinde oder eine alte Liebe wieder. Die Beschäftigung mit diesen Gedanken wird hier beschrieben. Carsten lädt seine "Verflossene" zum Klassentreffen ein, Erinnerungen kommen ins Spiel, Dramatik und Beichten, die es zu lesen gilt. Sind da noch Gefühle? Sarkasmus ist auch ein ganzes Stück vorhanden. Ein absolut gelungenes Stück, das für mich nicht so richtig den Charakter eines Theaterstücks innehat, und das ist sehr positiv gemeint, weil das geschriebene Wort mir die Möglichkeit gab, in das Geschehen einzutauchen, man fiebert mit, verlässt die Ebene des Lesers. Gefällt mir richtig richtig gut. Absolut empfehlenswert.
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