Klappentext:Florenz im Jahre 1686: Jahrzehntelang ist Elyssandria rastlos um die Welt gezogen, stets auf der Flucht vor ihren eigenen quälenden Erinnerungen. Als sie schließlich in Florenz strandet, schöpft sie Hoffnung auf ein paar Jahrzehnte in Ruhe und Frieden. Doch dann tauchen die Leichen von auf rätselhafte Weise zu Tode gekommenen Unsterblichen auf. Eine christliche Bruderschaft, die sich selbst die "Genuinitá" nennt, hat es sich zum Ziel gesetzt, die Welt vollständig vom schwarzen Blut zu reinigen. Als Elyssandria sich der Bruderschaft in den Weg stellt, ahnt sie nicht, dass sie damit auch in den Kampf gegen den dunkelsten Schatten ihrer Vergangenheit gezogen ist - und dass jenes Geheimnis, das sie für mehr als ein Jahrhundert bewahrt hat, sie nun endgültig einholt. Meinung:Ich habe das Buch ohne Vorahnung, dass es eine Reihe ist gelesen und hatte deshalb ein paar Anfangsschwierigkeiten mit der Story. Aber nach den ersten 30 Seiten gefiel mir die Handlung und Elyssandrias Geschichte sehr gut. Melanie Vogltanz hat mit Elyssandria eine Protagonistin erschaffen, die sowohl sympathisch ist, als auch komplexe Gedankenstränge verkörpert. Mit der Kulisse Florenz wird dem Leser ein realistischer, historischer Handlungsort geschaffen, die jedoch in den vergangenen Jahrhunderten spielt. Und was verspricht die Frühe Neuzeit nicht mehr, als mysteriöse Ereignisse, in Verbindung zum Glauben. Gerade einzelne Momente im Buch ließen mich darauf schließen, dass das schwarze Blut und die dunklen Schatten die Gesellschaft prägen, wohl düstere Geschöpfe (Vampire) sind. In Munditia ermöglicht Vogltanz dem Leser eine Welt, die durch die soziale Gesellschaft verkörpert wird, wobei der ein oder andere detailreich beschrieben wird und somit eine tiefgründige Atmosphäre schafft.Letztlich sollte man für den ganzen Hintergrund der Geschichte, alle drei Bücher lesen und in der Story eintauchen, um jedes kleine Detail des Schreibstils und besonderer Wendungspunkte der Handlung nachvollziehen zu können.