Cobey genießt sein Leben an der Franklin University in vollen Zügen, bis ihm seine schlechten Noten zum Verhängnis werden. Also beschließen seine Eltern, dass er vom Haus der Footballer ins Wohnheim ziehen und sich Nachhilfe suchen muss. Was ein Zufall, dass sein neuer Mitbewohner nicht nur unfassbar gut aussieht, sondern gleichzeitig auch noch Tutor ist. Allerdings ist Vincent furchtbar schüchtern, und so bietet Cobey ihm einen Deal an: Er hilft ihm, seine sozialen Ängste zu überwinden, und dafür bringt Vincent ihm Mathe näher.
Durch den angenehmen Schreibstil bin ich direkt gut in die Geschichte gestartet. Besonders gelungen fand ich, dass hier aus beiden Perspektiven erzählt wird, da man sich so viel besser in die Protagonisten hineinversetzen kann. Von Anfang an ist eine gewisse Anziehung zwischen den beiden spürbar, die sich intensiviert, je weiter die Geschichte voranschreitet. Obwohl sie sehr unterschiedlich sind, ergeben sie ein süßes Paar, das sich wunderbar ergänzt. Lediglich Vincents Unsicherheiten wurden für mich irgendwann etwas anstrengend, da er lange Zeit überhaupt keine Fortschritte zu machen scheint. Dafür mochte ich es sehr, dass die Handlung weitgehend ohne Drama auskommt und die beiden eine ehrliche, offene Kommunikation miteinander pflegen.
Eine süße College-Romance mit einem angenehm leichtem Schreibstil, die vor allem Fans von Geschichten ohne unnötiges Drama anspricht. Von mir gibt es daher 4 Sterne.