Beim Inhalt dieses Buches möchte ich dem Klappentext nichts hinzufügen.
Ich würde mir wünschen, dass viele Menschen dieses Buch lesen. Es regt sehr zum Nachdenken an und sollte daher von vielen Menschen in Zeiten von KI und ähnlichem absolut wahrgenommen werden.
Der Autor zeigt hier in seinem sehr direkten und klaren Schreibstil auf, dass wir alle uns viel zu sehr von der digitalen Welt abhängig gemacht haben und dass dies für die meisten Menschen leider auch an erster Stelle steht.
Dass man damit den Blick auf das Wesentliche und eigentlich viel Schönere und Wundervollere verliert, vergisst man dabei ganz schnell.
Es wäre dabei viel wertvoller und wichtiger, wenn man sich mit all dem viel mehr beschäftigen würde, was neben der digitalisierten Welt passiert.
Das sollte sich vielleicht jeder mal vor Augen führen.
Schon allein, wenn man zum Beispiel mit öffentlichen Verkehrsmitteln fährt und kein Handy, Tablet oder Ähnliches in Händen hält, ist man meist allein auf weiter Flur.
Was aber alles um einen herum passiert, sieht man nur, wenn man auch mal aus dem Fenster blickt.
Der Autor führt in seinem Buch dem Leser vor Augen, was passiert, wenn man sich auch mal mit sich selber beschäftigen muss.
Viele könnten damit tatsächlich überfordert sein.
Das Buch hat mich wirklich sehr zum Nachdenken und Reflektieren angeregt.
Mich selbst macht es viel glücklicher, wenn ich mich mit realen Dingen beschäftige und alles um mich herum wahrnehme, als wenn ich mich mit der digitalen Welt befasse. Das stresst mich viel zu oft.
Die Welt um uns herum ist an vielen Stellen so wunderschön, dass man dir die digitale Welt auch mal vergessen kann. Dass man ohne diese nicht leben kann, versteht sich von selbst.
Ich kann jedem nur empfehlen, dieses Buch zu lesen - ich gebe für diesen Near-Future-Roman eine klare Leseempfehlung ab.