Dies ist bereits das sechste Buch der Autorin, das ich gelesen habe und leider konnte mich dieses nicht überzeugen. Dabei klangen die Tropes Enemies to Lovers, Forced Proximity und Forbidden Love zunächst vielversprechend, und auch der Einstieg in die Geschichte war durchaus spannend.
Im Mittelpunkt steht Aro, die alles andere als ein einfaches Leben führt. Ihre familiären Verhältnisse sind schwierig, und sowohl ihre Herkunft als auch ihr Umfeld drängen sie in eine Richtung, die niemand freiwillig wählen würde. Als eine illegale Aktion schiefgeht, kreuzen sich ihre Wege mit Hawke, dem scheinbaren Gegenteil von ihr: Schülersprecher, privilegiert und auf den ersten Blick ihr potenzieller Retter. Doch schnell wird klar, dass nicht nur Aro Hilfe braucht, sondern auch Hawke, auch wenn ihm das selbst zunächst nicht bewusst ist.
Die Geschichte versucht, zwei zentrale Elemente miteinander zu verbinden: das Leben in rivalisierenden Gangs und die sich langsam entwickelnde Beziehung zwischen den beiden Hauptfiguren. Leider hat dieser Mix für mich nicht funktioniert. Die Handlung wirkte oft künstlich, wodurch ich als Leserin keinen wirklichen Zugang zur Geschichte gefunden habe und das Interesse verlor.
Was ich an Penelope Douglas sonst immer sehr schätze, ist die emotionale Tiefe und Intensität ihres Schreibstils. In diesem Buch hat mir genau das gefehlt. Zwar wird Aros schwieriges Leben thematisiert, doch ihre Gefühle und inneren Konflikte kamen bei mir nicht wirklich an. Vielleicht auch einfach weil ohne mehr Kontext man sich schwer das Leben so vorstellen kann.
Insgesamt konnte mich das Buch nicht abholen, und ich werde die Reihe vermutlich nicht weiterverfolgen.
Vielen Dank an NetGalley für das Rezensionsexemplar.