
Sprache beeinflusst unser Verständnis von Wirklichkeit - doch wie wird dieser Einfluss in Verschwörungstheorien genutzt? Die Beiträger*innen beleuchten erstmals aus linguistischer Perspektive die sprachliche Entstehung, Verbreitung und Festigung verschwörungstheoretischen Wissens und fragen danach, welche sprachlichen Praktiken und Mittel solche Narrative kennzeichnen. Neben grundlegenden Auseinandersetzungen mit dem Begriff »Verschwörungstheorie« und dem Verhältnis solcher Deutungsmuster zu »Wahrheit« thematisieren sie auch Extremismus, Religion, Gesundheit, KI und Bildung. Der Einblick in dieses hochrelevante gesellschaftliche Phänomen bietet Denkanstöße für einen reflektierten Umgang mit Sprache im digitalen Zeitalter.
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