Made of Steel hat mich komplett überrascht. Der Einstieg war zunächst verwirrend, weil die Geschichte zwischen verschiedenen Zeitperspektiven, Rückblicken und der Gegenwart springt. Anfangs musste ich mich erst orientieren und verstehen, was überhaupt vor sich geht. Doch genau dieses Puzzlegefühl macht das Buch später so fesselnd, weil sich nach und nach alles zusammensetzt.
Sobald ich in der Geschichte angekommen war, konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Die Atmosphäre ist unglaublich intensiv: elitärer Geheimbund, düstere Dark-Academia-Vibes, Machtspiele, Geheimnisse und eine unterschwellige Gefahr, die ständig spürbar ist. Besonders die Secret-Society-Thematik wurde spannend umgesetzt. Blake ist tief in diesem exklusiven Bund verwurzelt und möchte Lisa zu einer Novizin machen und genau dadurch entsteht eine explosive Dynamik zwischen den beiden.
Die Spannung und Begierde zwischen Lisa und Blake ist nahezu greifbar. Ihre Beziehung lebt von diesem ständigen Hin und Her aus Anziehung und Gefahr. Blake weiß, dass er Lisa nicht guttut und dass seine Welt sie zerstören könnte, aber trotzdem kann er sich nicht von ihr fernhalten. Dieses obsessive Ich sollte dich loslassen, aber ich kann nicht wurde unglaublich intensiv dargestellt.
Vor allem die psychologischen Spielchen und das Machtgefälle machen die Geschichte so packend. Man weiß nie genau, wem man trauen kann oder wie weit die Figuren gehen werden. Genau diese Mischung aus toxischer Anziehung, düsterer Atmosphäre und emotionaler Spannung hat mich komplett gefesselt.
Für alle, die Dark Academia, Secret Societies und obsessive Romance mit intensiver Chemie lieben, ist dieses Buch definitiv eine Empfehlung.