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Produktbild: Wahrheitssuche im Ukraine-Krieg | Thomas Mayer
Produktbild: Wahrheitssuche im Ukraine-Krieg | Thomas Mayer

Wahrheitssuche im Ukraine-Krieg

Um was es wirklich geht

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280 Lesepunkte
Buch (kartoniert)
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Dieses Buch ist eine sorgfältig recherchierte und umfassende Tatsachensammlung zum Ukraine-Krieg. Mit eigenen Vermutungen hält sich der Autor zurück. Die bloßen Vorgänge sind dramatisch genug. Wie ist der Konflikt historisch entstanden? Mit welchen Weichenstellungen wurde auf den Krieg hingesteuert? Um was geht es wirklich? Wie haben die Ukraine, die USA, die NATO und Russland die Eskalations-Spirale angetrieben?
Es geht nicht darum, wer gut oder böse ist, wer gewinnt oder verliert . Es geht darum, die Zusammenhänge zu verstehen. So erweitern wir den Raum für einen Dialog hin zum Frieden. Die Wahrheit macht frei. Und die Wahrheit zu achten führt zum Frieden.

Leserstimmen: Ich kannte viele Fakten zum Ukraine-Krieg, aber das war bisher alles so fragmentiert in meinem Bewusstsein, viele lose Puzzle-Teile. Jetzt entstand ein Gesamtbild. Die Geschehnisse genau anzusehen, war sehr erschütternd. Es hat etwas mit mir gemacht. Ich fühle mich jetzt versöhnter, im Frieden.

Inhaltsverzeichnis

Was in diesem Buch ist 7
Was mich persönlich dazu brachte, dieses Buch zu schreiben 11

Teil 1 Die Ausgangslage
Neun Stufen der Konflikteskalation 20
Zehn Prinzipien der Kriegspropaganda 24
Geschichte der Ukraine willkürliche Grenzen 31
Ukraine ist ein Vielvölkerstaat 42
Ukraine als Armenhaus Europas 45
Bevölkerung flieht 47
Oligarchen, Staatsvereinnahmung und Korruption 50
Nationalismus in der Ukraine 59
Kollektive Traumata und Verdrängungsmechanismen in der Ukraine und in Russland 95
Geopolitische Hintergründe: Das Weltmachtstreben der USA 100
Ist Russland imperialistisch? 126

Teil 2 Kriegsvorbereitung
Assoziierungsabkommen zwischen Ukraine und EU 148
Regierungsputsch am 22. Febr. 2014 mit NATO-Unterstützung 162
Krim: Jahrzehntelanger Kampf um Unabhängigkeit 194
Entsprach die Abspaltung der Krim dem Völkerrecht? 233
Acht Jahre Donbass-Krieg 249
Augenzeugenberichte aus dem Donbass 283
Das gebrochene Minsk-Abkommen 292
Sprachenverbot und Rassismus in der Ukraine 319
Einschränkung der Meinungsfreiheit und politische Verfolgung 338
NATO-Osterweiterung 359
Langfristig aufgebautes Russland-Feindbild 384
Wie Geopolitik funktioniert 392
NATO drehte die Eskalationsspirale 404
Ukrainische Regierung wollte den großen Krieg 422
Kriegseintritt Russlands am 24. Februar 2022 442
Diskussion des Kriegseintritts 451

Teil 3 Kriegsverlängerung
Finanzierung, Waffenlieferungen und militärische Hilfe 460
Völkerrechtswidriger Wirtschaftskrieg durch Sanktionen 466
Informationskrieg 483
Repression in der Ukraine wie in einer Diktatur 501
Keine Friedensverhandlungen, Kampf bis zum blutigen Ende! 526
Eskalation bis zur Gefahr eines Atomkriegs 544

Teil 4 Nachwort 553

Anhang: Medientipps und Quellenangaben 566

Produktdetails

Erscheinungsdatum
25. Oktober 2023
Sprache
deutsch
Untertitel
Um was es wirklich geht.
Seitenanzahl
600
Autor/Autorin
Thomas Mayer
Verlag/Hersteller
Produktart
kartoniert
Gewicht
854 g
Größe (L/B/H)
208/144/24 mm
ISBN
9783890608631

Portrait

Thomas Mayer

Meditationslehrer, Autor, Bürgerrechtler

Als Mitbegründer von Mehr Demokratie e. V. in 1988 war Thomas Mayer 20 Jahre mit dem bundesweiten Aufbau der Bewegung für Direkte Demokratie beschäftigt. Von 1993 bis 1995 war er Beauftragter des erfolgreichen Volksbegehrens Mehr Demokratie in Bayern , mit dem der Bürgerentscheid in den bayerischen Gemeinden und Städten eingeführt wurde.

Ab 1997 arbeitete Thomas Mayer an der Konzeption und Vorbereitung von Regiogeldern und wirkte beim Start des Chiemgauers mit. Von 2013 bis 2018 war er Kampagnenleiter der Schweizer Vollgeld-Initiative .

Seit 2005 leite er zusammen mit seiner Partnerin Kurse und Ausbildungen in Anthroposophischer Meditation.

www. thomasmayer. org

www. anthroposophische-meditation. de

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Von ThomasM am 21.11.2023

Buchbesprechung

Transition News hat am 13. Nov. 2023 eine ausführliche Besprechung des Buches veröffentlicht: Thomas Mayers detaillierte Recherche über den Konflikt bringt Überraschendes ans Licht. Er zeigt die historischen Hintergründe auf und erklärt, wie die Eskalations-Spirale angetrieben wurde. Der Bürgerrechtler und Meditationslehrer hilft dem Leser zudem dabei, mit der prekären Weltlage umzugehen. Wenn Sie denken, alles über den Ukraine-Krieg und dessen Hintergründe zu wissen, dann könnte Sie das Buch «Wahrheitssuche im Ukraine-Krieg Um was es wirklich geht» eines Besseren belehren. Wenn Sie der Meinung sind, wenig darüber zu wissen, dann ist das Werk sowieso empfehlenswert. In seinem zwölften Buch analysiert der Autor Thomas Mayer die Dynamiken der Eskalation dieses Konfliktes detailliert. Auf fast 600 Seiten geht er auf viele einigermassen bekannte Ereignisse ein, wie das Aufkommen des ukrainischen Nationalismus, der Putsch in Kiew 2014 oder die Provokationen der NATO gegenüber Russland in den Jahren vor dem russischen Einmarsch. Die tiefgründige Recherche, belegt mit über 800 Quellen, bringt jedoch Fakten ans Licht, die weitere Klarheit in diese Geschehnisse bringen. Daneben offenbart Mayer aber auch Tatsachen, die sogar manchen kundigen Lesern unbekannt sein dürften. Dazu gehören zum Beispiel die zahlreichen Bestrebungen der Krim-Halbinsel ab 1991, ihre Unabhängigkeit von der Ukraine zu erreichen. Diese wurde jeweils von der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung befürwortet, doch von der Ukraine mehrmals widerrechtlich verhindert. Mayer meint deshalb, nicht Russland hätte die Krim annektiert, wie westliche Politiker und Mainstream-Medien ständig behaupten, sondern die Ukraine bevor 2014 eine Sezession und eine Angliederung der Halbinsel an Russland stattgefunden habe. Mayer zeigt auch die «unbekannte historische Tatsache» auf, dass der US-Imperialismus kein Zufall, sondern eine bewusste demokratische Entscheidung war allerdings eine äusserst knappe. Dabei zitiert er den Autor Valentin Wember, der sich in «Ein Welthistorischer Kampf» wiederum auf Stephen Kinzers Buch «Overthrow» bezieht. Es geht um den Kampf der Isolationisten gegen die Imperialisten in den USA Ende des neunzehnten Jahrhunderts. Dieser gipfelte 1899 in einer Abstimmung im Senat, welche die Imperialisten mit nur einer Stimme gewannen. Die Isolationisten wandten sich daraufhin an den Supreme Court, der mit fünf zu vier Stimmen ebenfalls für die imperialistische Ausdehnung stimmte. Wember kommentiert: «Damit war die Weiche gestellt. () Man könnte darüber ins Grübeln geraten, an was für seidenen Fäden manchmal die Weltgeschichte zu hängen scheint.» Spannend ist ausserdem zu lesen, wie die CIA seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges die ukrainischen rechtsextremen Nationalisten um Stepan Bandera unterstützte und Einfluss auf die Ukraine nahm. Nach dem Krieg habe die CIA auf Banderas Sicherheitschef Mykola Lebed gesetzt. Als Leiter der UPA in der Ukraine während des Zweiten Weltkrieges habe dieser die «Säuberungen» der Westukraine von Polen und Juden koordiniert. Die CIA habe bis in die 80er Jahre mit Lebed zusammengearbeitet. Mayer beruft sich auf die Journalisten Matthias Bröckers und Paul Schreyer, die in ihrem Buch «Wir sind die Guten» von internen US-Dokumenten berichten, in denen Lebed als «bekannter Sadist und Kollaborateur der Deutschen» mit «hinterhältigem Charakter» beschrieben werde. Man habe gewusst, dass er von der Gestapo ausgebildet worden war und ihn zum «wichtigsten Mann der CIA» gemacht, «um im Kalten Krieg Einfluss in der Ukraine zu nehmen». Anhand von Tatsachen argumentiert Mayer hingegen, dass Russland seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion keine imperialistischen Ambitionen hat, auch wenn uns das westliche Politiker und Medien ständig weismachen wollen. Im Pressetext schreibt der Autor: «Es geht nicht darum, wer gut oder böse ist, wer gewinnt oder verliert. Es geht darum, die Zusammenhänge zu verstehen. So entsteht der Raum für einen Dialog hin zum Frieden. Die Wahrheit macht frei. Und die Wahrheit zu achten führt zum Frieden.» Das Buch geht auch auf die Wirtschaftssanktionen ein und erläutert, wie diese den Tatbestand der kriegerischen Handlung erfüllen. Gemäss dem Autor sind sie in allen derzeitigen Fällen völkerrechtswidrig. Nicht zuletzt gibt Mayer Ratschläge, was man angesichts der prekären Weltlage tun kann, beginnend bei sich selbst. Er ist der Ansicht, dass man die eigene Ohnmacht gegenüber den Kriegstreibern nicht übergehen könne. Er empfiehlt stattdessen, «die Ohnmacht zu achten und sich zugleich auf das zu konzentrieren, was man selbst tun kann» und erläutert: «Das ist ein Schlüssel: Die kollektive Willensbildung entsteht aus einem Zusammenfließen der Gedanken und Gefühle aller. Deshalb greift die Kriegspropaganda gezielt auf das Denken und Fühlen der Menschen zu. Hier haben wir die mächtigsten Handlungsmöglichkeiten. Wer innerlichen Frieden und Liebe lebendig werden lässt und aus der Kriegstreiberei und den Feindbildern aussteigt, verändert das kollektive Feld ein Stück weit. Mit jedem klaren Gedanken schwächen wir das Propaganda-Ungetüm, das sich wie eine dunkle Wolke über unserer Gesellschaft ausgebreitet und viele Köpfe und Herzen ergriffen hat.» Die spirituelle Seite des Bürgerrechtlers und Meditationslehrers zeigt sich auch in einer sympathischen Besonderheit des Buches: Darin verteilt sind an manchen Ecken kleine Schutzgeister der Kathedrale von Chartres abgebildet. Man stösst zudem regelmässig auf ganzseitige Abbildungen von Friedensengeln und anderen religiösen Gestalten, die daran erinnern, um was es gehen sollte, und die wie Oasen der Ruhe und der Besonnenheit auf diesem kriegerischen Pfad wirken.
Von Icke am 27.10.2023

Bloß nicht kaufen

Wer sich für den Krieg gegen die Ukraine und seine Vorgeschichte interessiert, findet auf dem Buchmarkt viele Werke kompetenter Autoren. Da muss man wirklich nicht zum Machwerk eines Meditationslehrers greifen, der hier die hanebüchensten Lügen zusammenstellt. Selten so etwas Grauenhaftes gelesen.
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