
Angetrieben von Hoffnung, Wut oder Verzweiflung versammeln sich täglich tausende Menschen in Deutschland, um für kleine Veränderungen, große Reformen oder eine andere Welt zu streiten. Warum gehen diese Menschen auf die Straße? Welche Rolle wird ihnen vom Staat zugestanden? Und was verrät das Versammlungsgeschehen über die Zukunft der Demokratie? Tom Vörkel unternimmt einen Streifzug durch die Geschichte und Gegenwart der deutschen Protest- und Versammlungsrechtslandschaft. Dabei verbindet er feministische Theorie, Interviews mit Protestierenden und die Analyse parlamentarischer Debatten zu einer Theorie demokratischer Protestversammlungen, die das komplexe Verhältnis von Protest, Demokratie und Staat entschlüsselt.
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