Sie beobachteten, wie er den ausgetrockneten See verließ. Zuerst sahen sie ihn nur als kleinen schwarzen Fleck, der wie eine Fliege über den weißen Alkalistaub kroch. Sie beobachteten es, weil es sonst nichts weiter zu sehen gab, aber sie glaubten es nicht. Es war mitten am Nachmittag, und die flirrenden Hitzewellen über dem ebenen harten Boden beeinträchtigten die Sicht und machten das genaue Abschätzen von Entfernungen so gut wie unmöglich. Hitze lastete mit betäubender Gewalt über der Stadt, die am Schienenstrang zwischen dem See und der dahinter aufragenden Bergkette lag.
Sie hockten auf den Absätzen, die Rücken an die holprige Wand eines rohen Holzgebäudes gelehnt. Sie saßen da wie lauernde Geier, die darauf warteten, dass irgendein Aas vor ihre Füße fallen würde.
Sie hockten auf den Absätzen, die Rücken an die holprige Wand eines rohen Holzgebäudes gelehnt. Sie saßen da wie lauernde Geier, die darauf warteten, dass irgendein Aas vor ihre Füße fallen würde.

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Lassiter las das große Schild: DIAMOND BAR RANCH - ZUTRITT VERBOTEN! Der große Mann grinste. Das war also sein Erbe. Eine Ranch, die niemand betreten durfte. Er ritt trotzdem an. Die Sonne stand hinter dem Haupthaus, blendete Lassiter und nahm ihm auch die Sicht auf das kleine Pulverwölkchen, das plötzlich in der klaren Luft stand. Dann erst peitschte der Schuss. Das Pferd brach zusammen. Lassiter hechtete aus dem Sattel, kam hart auf und hörte eine Frauenstimme rufen: "Das war nur ein Warnschuss, Lassiter! Die nächste Kugel zerfetzt deinen Schädel."











