Volker Klüpfel studierte Politikwissenschaft und Geschichte. Nachdem er einige Zeit in den USA und in Deutschland als Journalist, zuletzt als Feuilletonredakteur, gearbeitet hatte, stellte er fest, dass ihm doch eher das freie Schreiben liegt. Seine Freizeit verbringt er am liebsten mit seiner Familie auf Urlaubsreisen oder im Allgäu. Zusammen mit Michael Kobr hat er sich u. a. mit der mehrfach verfilmten Kultreihe um Kommissar Kluftinger und weiteren Romanen ein Millionenpublikum erschrieben. Mit dem ersten Band seiner Solo-Krimireihe "Wenn Ende gut, dann alles" und dem zweiten Teil "Mord ist die beste Beseitigung" landete er sofort auf der SPIEGEL-Bestsellerliste.


Taschenbuch
"Cormac McCarthy entwickelt aus einer Verknappung der Worte heraus eine derart dichte, wuchtige Sprache, dass es einem beim Lesen bisweilen den Atem raubt. Zu lesen, wie er damit beispielsweise in "Die Straße" die Geschichte einer bedingungslosen Zuneigung in einer postapokalyptischen Welt beschreibt, ist, als dürfe man an einem großen Geheimnis teilhaben."

Taschenbuch
"Meine ersten Bücher waren Comics. Aus den bonbonbunten Zeichenserien meiner Kindheit sind bildgewaltige, düstere Kunstwerke geworden. Es gibt beeindruckende Vertreter dieses Genres, exemplarisch nenne ich hier Loeb/Lees Batman. Ich war immer ein Fan des dunkeln Ritters, schon bevor Nolan ihn in seinen Filmen zur neurotischen Nemesis adelte. Graphic Novels heißen diese Publikationen heute. Aber es sind und bleiben - Comics. Und genau deswegen lese ich sie so gern.

Buch (kartoniert)
"Autoren kennenzulernen ist eine heikle Angelegenheit (fragen Sie mal die Besucher meiner Lesungen!): Erweist sich der verehrte Schriftsteller als rechtschaffener Vollidiot, besteht die Gefahr, dass man auch die Bücher plötzlich nicht mehr mag. Anders herum geht es aber auch: Im Falle von Norbert Bogdon kannte ich erst den Autor. Sonst wäre ich wohl nie auf die Idee gekommen, Abhandlungen (wenn auch sehr kenntnisreiche) über Ganzkörperrasuren am Imbisstand oder das Beamtendasein von Herrn N. zu lesen, dem im Dienst die Beine gestohlen werden. Seine Kurzgeschichten sind kafkaeske Kabinettstückchen, in grotesker Gewandtheit erzählt. Und sie sind wirklich ungeheuer kurz. Für manche mag das als Leseanreiz heute ja schon genügen."











