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Plutonium

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Unverhofft wird Jess zur Agentin von Interpol, um ihren einstigen Geliebten zu entlarven, der bereits seit Jahren weltweit gesucht wird. Dabei sieht sie sich ständig mit lebensbedrohlichen Situationen konfrontiert, die sie emotional und körperlich an … weiterlesen
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Plutonium als eBook

Produktdetails

Titel: Plutonium
Autor/en: M.J. Crown

EAN: 9783942427814
Format:  EPUB ohne DRM
Best off

18. August 2016 - epub eBook - 272 Seiten

Beschreibung

Unverhofft wird Jess zur Agentin von Interpol, um ihren einstigen Geliebten zu entlarven, der bereits seit Jahren weltweit gesucht wird. Dabei sieht sie sich ständig mit lebensbedrohlichen Situationen konfrontiert, die sie emotional und körperlich an ihre Grenzen bringen. Wird sie ihre Aufgabe lösen können oder erbramungslos scheitern?

Leseprobe

Kapitel 2


Trotz des wenigen Schlafes war Jess am nächsten Morgen hellwach und sehnte sich bereits einer erneuten Zusammenkunft mit den neu gewonnenen „Bekannten“ entgegen. Auch wenn sie bereits wusste, an diesem Tag würden einige Geheimnisse gelüftet, war sie entspannt und ließ die Dinge langsam auf sich zu kommen.

Alles schien ihr wie ein riesiges Abenteuer. Keinen Gedanken verschwendete sie an mögliche Gefahren und an bevorstehende Strapazen, die noch auf sie zukommen könnten.

So wurde sie, wie einen Tag zuvor, unbemerkt in das Außenquartier des BND gebracht, wo man ihr Eintreffen bereits erwartete.

Bis auf Jess‘ Vater waren bereits alle Herren im Konferenzraum versammelt, unterhielten sich über Jess‘ Beteiligung und formten bereits erste Strategien aus, als sie ankam.

Mit ihrem Betreten des Gebäudes kehrte allerdings die große Ansammlung der aufgestapelten Fragen zurück. Machten sich in ihrem Kopf breit wie ein Parasit. Der wiederum wurde von Unsicherheit und Nervosität umzingelt.

Mit diesem Irrgefühl begrüßte Jess Miller, Strunk und Duboir, der ihr zum ersten Mal ein Lächeln entgegenbrachte und ihre Hand länger festhielt als notwendig.

In dem abhörsicheren Gebäude erfuhr sie von Miller, dass Riley Jenkins, alias Alf, seinen Ursprung in Hells Kitchen, New York, hatte und dort bereits mit kleineren Waffenschiebereien zu tun hatte. Er agierte im Laufe der Zeit umfangreicher und international. Mehrere Geheimdienste, darunter auch das FBI und die CIA, hatten ihre Aufmerksamkeit in den letzten Jahren auf Jenkins gerichtet. Doch konnte man ihm trotz groß angelegter Beschattungs- und Abhörmaßnahmen und aufgrund seines taktischen Vorgehens sowie seines umfang
reichen Wissens nie etwas nachweisen. Miller beschrieb Jenkins als überdurchschnittlich intelligent und gerissen.

Jess‘ enormen Wissensdurst sollten die beteiligten Duboir, Miller und Strunk im Laufe der Aufklärungsaktion stillen, indem sie ihr noch mehr Hintergrundinformationen zukommen lassen mussten. Präzise war Jess‘ Auffassungsgabe und sie sog alles wie ein trockner Schwamm in sich auf. Dabei hing sie gebannt an den Lippen der Vortragenden und unterbrach sie mit Fragen, die ihr zu den Vorgängen in den Sinn kamen.

Aufgrund des Verhaltens von Chris wollte Jess von Miller wissen, was er über ihre Anwesenheit beim BND wusste. Ohne eine Antwort von Miller zu erhalten, schaltete sich das runde Gesicht, Strunk, ein.

„Wir haben Ihren Vater angewiesen Ihren Mann mit dem Notwendigsten zu informieren. Alles gestern. Alles nur mit dem Hintergrund, dass wir Sie in Ihrem gesicherten und unauffälligen Verhältnis brauchen. Sie bekommen von allen Seiten die notwendige Unterstützung. Ihr Mann wird Sie in Ihrer Abwesenheit vertreten und Ihnen Freiraum verschaffen, sofern nötig. Er ist ein Teil unserer Operation.“

Die kleinen braunen Knopfaugen hinter der Brille bewegten sich unablässig, während Strunk mit Jess sprach. Sein Benehmen kam ihr verschroben und er selbst verrückt vor.

Miller übernahm das Wort und kam schnell auf den Punkt, wofür man sie auserkoren hatte.

„Wir möchten, dass Sie in Ihre alte Rolle schlüpfen, um so Jenkins nahe zu sein. Sie verbringen so viel Zeit, wie es nur geht, mit ihm und sammeln Informationen. Namen sind wichtig. Mit wem arbeitet er zusammen. Wie sind die Verbindungen aufgebaut. Aufenthaltsorte, Übergabepunkte und vor allem, was, wohin, auf welchem Weg geliefert werden soll.

Unsere Ermittlungen habe
n ergeben, dass Jenkins es auf einen oder mehrere Behälter waffenfähigen Plutoniums abgesehen hat. Diese stehen in der Anlage von Cadarache. Es ist für uns wichtig, dass er an das radioaktive Material herankommt und wir ihn spätestens bei der Übergabe stellen können.

Unseren Quellen zufolge steht er mit der radikalislamistischen al-Horriya fi al-Nabiy-Miliz in Somalia in Verbindung. Die Gruppe ist wahabitisch und vertritt den Anspruch, die islamische Lehre authentisch zu vertreten. Ihre Ideologie weist Ähnlichkeiten zu den Taliban auf. Die stehen wiederum mit dem Terrornetz Al-Qaida in Kontakt. Es gehen bereits Anschläge auf öffentliche Einrichtungen, humanitäre Organisationen und auch bereits Landesgrenzen übergreifende Terroraktionen auf das Konto der Miliz.

Wir gehen davon aus, dass mehrere größere Ziele ausgelöscht werden sollen, hierzu gehören auch ein UN-Komplex, Konsulate und verschiedene Einrichtungen der Regierung von Somalia.

Daher ist jede noch so unscheinbare Information für uns wichtig, damit wir Jenkins und auch die Führungsköpfe der al-Horriya fi al-Nabiy zu Fall bringen und ausschalten können.“

Miller machte eine Pause.

„Da wir nicht viel Zeit haben, müssen die Vorbereitungen schnell gehen, damit kein Verdacht gegen Sie aufkommt.“

Miller drehte Jess den Rücken zu und ließ die sitzende, unbedarfte Frau sprachlos auf dem bequemen Sofa zurück.

Er lief zum Konferenztisch und nahm den Hörer in die Hand, als Jess ihn fragte, wie eine solche Gruppe eine Bombe oder einen Sprengsatz herstellen könne. Miller legte bedächtig den Hörer auf seinen Platz zurück, drehte sich um und nickte sorgenvoll. Er erklärte ihr, dass die Nachrichtendienste davon ausgehen, die M
iliz würde damit schmutzige Bomben bauen. Erklärte ihr auch noch in einem Atemzug, dass es die bevorzugte Waffe von Terroristen sei und ein Gemisch aus herkömmlichem Sprengstoff versetzt mit radioaktivem Material sei. Eine besonders gefährliche Mischung, wie er behauptete.

Mit dem Bedienen der Freisprechanlage fügte er noch hinzu: „Seit dem 11. September ist alles möglich. Es ist nicht die Frage ob, sondern nur die Frage, wann so etwas zum Einsatz gebracht werden wird.“

Nach kurzem Tuten wies er die leise sprechende Stimme an: „Ruth, Sie können die Akten nunmehr hereinbringen.“

Es dauerte nicht lange, da kam auch schon Ruth. Jetzt hatte die kleine Brünette von gestern auch einen Namen.

Nacheinander trug sie drei große Pappkartons, gefüllt mit Akten, in das Zimmer und stellte sie hintereinander auf der schmalen Seite des Konferenztisches ab.

So dezent, wie sie gekommen war, verließ sie auch schon wieder den Raum.

„Bitte, Frau Lancier“, sagte Miller, „Darin finden Sie Ihre Antworten auf die Ihnen gestern noch fehlenden Beweise, die Sie einforderten. Bitte machen Sie sich ein eigenes Bild.“

Miller gestikulierte in die Richtung der gebrachten Unterlagen und erteilte ihr mit einem nachdrücklichen Nicken die Erlaubnis, sich die Akten anzusehen.

Unsicher richtete Jess ihren Blick zum Fenster, schaute in den Himmel, dann auf Duboir. Er stand die ganze Zeit unbeteiligt nur am Fenster, stierte mit hinter dem Rücken verschränkten Armen nach draußen, so als würde ihn das alles hier nichts angehen. Sah zu Strunk und dann wieder zu Miller. Dieser nickte ihr nochmals zu. Freundlich, aber bestimmt zeigte er mit ausgestreckter Handfläche in die Richtung der Kisten.

Etwas s
chwankend erhob sich Jess von der Couch und ging geradewegs zum Ende des Tisches, um sich dort auf den Sessel zu setzten. Sie rollte nah an die Kante. Sorgfältig nahm sie den Deckel der ersten Kiste ab und zog aus dem ersten Karton handdicke Fallakten heraus und baute sich einen Aktenberg zu ihrer linken Seite. Zitternd am ganzen Körper zog Jess sich die erste Akte vom Stapel. Andächtig legte sie die Papiere gerade vor sich hin. Auf dem Klappendeckel war in einem roten Rechteck in der gleichen roten Farbe „Streng Geheim“ aufgedruckt.

Tief durchatmen Jess, tief durchatmen. Du kannst das und nichts wird dich schockieren. Du bist clever, versuchte sie sich zu beruhigen und schlug langsam den Deckel zurück. Sie war entschlossen und auf alles vorbereitet.

Aufmerksam durchforstete Jess die ihr überlassen Aktenberge über Lieferungen von Waffen zu Regimen und Terroristen. Sah sich aufmerksam Fotos und Luftbilder von Ermittlungen und Operationen der verschiedenen Geheimdienste an. Las die einzelnen Berichte, die vor ihr lagen, zusammengetragen aus der ganzen Welt und die von namhaften, auch ihr unbekannten Behörden stammten.

Konzentriert las sie die Akten, wie Jenkins Kontakt zu einem Ramon Ramieres Ortega, einer mexikanischen Gang namens Barrio Azteca haben sollte. Die Gang soll in Drogengeschäfte für das mexikanische Drogenkartell verwickelt sein und in deren Namen Auftragsmorde begangen haben. Jenkins soll unter anderem mehrfach Mini-Uzis, M16 und Maschinenpistolen der Marke Thompson M1928A1 an diese Gruppe geliefert haben.

Die Liste seiner Lieferungen umfassten auch Panzerabwehrraketen und Gewehrgranaten für die UCK, einer albanischen paramilitärischen Organisation, panzerbrechende Granaten des Typs UBR361, mehrere Flack M1931 aus Russland mit dazugehöriger 76 mm Munition für den...


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