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Produktbild: Brief an den Vater | Franz Kafka
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Brief an den Vater

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Der 1919 abgefasste "Brief an den Vater", von Franz Kafka niemals abgeschickt oder veröffentlicht, gibt wie kaum ein anderer Text aus seiner Feder tiefe biografische und psychoanalytische Einblicke. Kafka findet in dem hier beschriebenen Vaterkonflikt vielerlei Gründe für die Entwicklung seines zögerlichen Wesens und anderer Züge seiner Persönlichkeit mit denen er zeitlebens haderte.

Die 103 handschriftlichen Seiten schrieb Kafka vermutlich kurz nach dem Scheitern seiner Heiratspläne mit Julie Wohryceck, einer in seines Vaters Augen nicht standesgemäßen Verbindung.

Begleitet wird der ungekürztem Text von einem Glossar und einer Kurzbiografie.

Produktdetails

Erscheinungsdatum
01. Oktober 2012
Sprache
deutsch
Untertitel
Empfohlen ab 14 Jahre. 1. , Aufl.
Auflage
1., Aufl.
Seitenanzahl
50
Dateigröße
0,67 MB
Altersempfehlung
ab 14 Jahre
Autor/Autorin
Franz Kafka
Verlag/Hersteller
Kopierschutz
mit Wasserzeichen versehen
Produktart
EBOOK
Dateiformat
EPUB
ISBN
9783864491184

Bewertungen

Durchschnitt
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LovelyBooks-BewertungVon bookswithjacki am 20.06.2025
Beeindruckend, wie jemand seine ambivalente Gefühlslage so auf den Punkt bringen kann, dass man Gänsehaut bekommt. Man dringt in Kafkas Intimsphäre ein und lernt seine tiefsten Emotionen kennen, die außerdem viele seiner Werke inspiriert haben. Es ist also nicht verwunderlich, dass seine Bücher häufig autobiografisch interpretiert werden. Deprimierend zu wissen, dass Hermann Kafka diesen Brief nie zu Gesicht bekommen hat.
LovelyBooks-BewertungVon Malte_Hermann am 27.05.2025
Ich habe Brief an den Vater gelesen - und danach erst mal tief durchgeatmet. Es fühlt sich nicht wie ein Text an, sondern wie ein offener Nerv.Franz Kafka schreibt hier nicht für die Literaturgeschichte - er schreibt, weil er nicht anders kann. (Mehr zu Kafka:https://love-books-review.com/de/rezensionen-nach-autor/franz-kafka/)Es ist kein klassischer Brief. Es ist ein Ringen. Mit Worten. Mit Erinnerungen. Mit Schmerz. Kafka spricht seinen Vater direkt an - und trotzdem weiß man, dass dieser Brief wohl nie wirklich angekommen ist. Und vielleicht ist genau das der Punkt.Beim Lesen hatte ich das Gefühl, Zeuge von etwas sehr Privatem zu sein. Gleichzeitig habe ich mich in so vielem wiedererkannt: die Sehnsucht nach Anerkennung, das Gefühl, nicht genug zu sein, das stille Leid an Missverständnissen, die sich über Jahre aufstauen.Kafkas Sprache ist klar, manchmal fast nüchtern- aber darunter brodelt es. Es ist keine Anklage, sondern eine Analyse. Und die ist schmerzhaft ehrlich.Was mich tief berührt hat, war, wie genau Kafka sich selbst beobachtet. Wie er zweifelt, sich selbst infrage stellt, aber auch versucht, zu verstehen - den Vater, die Beziehung, die ganze familiäre Mechanik.Brief an den Vater ist kein leichter Text. Aber ein notwendiger.Weil er zeigt, wie komplex Nähe sein kann.Und wie Schreiben helfen kann, wenn Reden nicht mehr möglich ist.Ich bin dankbar, dass ich das gelesen habe. Es hat etwas in mir bewegt. Ganz leise. Ganz tief.