Klappentext: Die provozierende Vision eines totalitären Staats: Nach einer atomaren Verseuchung ist ein großer Teil der weiblichen Bevölkerung unfruchtbar. Die Frauen werden entmündigt und in drei Gruppen eingeteilt: Ehefrauen von Führungskräften, Dienerinnen und Mägde. Letztere werden zur Fortpflanzung rekrutiert und sollen für unfruchtbare Ehefrauen Kinder empfangen. Auch die Magd Desfred wird Opfer dieses entwürdigenden Programms. Doch sie besitzt etwas, was ihr alle Machthaber, Wächter und Spione nicht nehmen können, nämlich ihre Hoffnung auf ein Entkommen, auf Liebe, auf Leben ...Meine Einschätzung: Das Buch wirkt wie ein Tagebuch bzw. die Aufzeichnung einer jungen Frau die in diesem fiktiven Staat als Magd in ein Haus kommt, um dem Kommandanten Nachwuchs zu gebären. Immer wieder bekommt man durch Rückblicke Einblicke wie es zur aktuellen Situation in der Disfred sich befindet, kommen konnte. Trotzdem bleibt einiges unklar und auch das Ende lässt viele Fragen offen.Auf der einen Seite fand ich das Buch wirklich fesselnd und besorgniserregend, aber auf der anderen Seite bleiben leider sehr viele Fragezeichen übrig, die man gerne noch erfahren hätte. Das macht dieses Buch aber auch aus, da es wirklich den Eindruck erweckt man lese ein Manuskript eines Zeitzeugen.4,5/5 Sterne von mir.