Nicht der beste Reacher...
Bei diesem Buch kann ich der Aussage von Stephen King leider absolut nicht zustimmen. Für mich ist dieser Roman bei weitem nicht der beste der Reihe, sondern bisher einer der drei von mir mit den wenigsten Punkten (nämlich 08/10) bewerteten. Das heißt, dass für mich 16 der bislang gelesen/gehörten Bücher der Reihe besser waren.Die Spannung war hier nur mäßig, Jack versprüht nicht wie gewohnt sein Charisma und seinen Charme, er fühlt sich gezwungen, diesem Auftrag nachzugehen, weil er jemandem einen Gefallen schuldet, doch von Anfang an ist er die Zielscheibe, der Lockvogel und reagiert folglich mehr, als dass er agiert. Außerdem ist alles viel zu schwammig.Allein schon dieser Bennet. Lange Zeit war unklar, zu welcher Organisation er nun gehört, vor allem, weil er selbst dazu nicht viel Verwertbares beizusteuern hat.Und auch die Agentin, die man Reacher hier zur Seite stellt, hätte wohl niemand Verantwortungsbewusster wirklich bewusst gewählt, denn sie scheint unter Ängsten zu stehen und nimmt Angstblocker ein. So jemanden schickt man doch nicht auf einen Außeneinsatz, zumal dies ihr 1. ist?Wie auch immer. Reacher behält die Oberhand. Er durchdenkt nicht nur die Situationen und Vorgehensweisen, sondern auch den Täter selbst und die involvierten Bandenbosse und obsiegt natürlich am Ende.Meine Bewertung: 76/100 bzw. 08/10 Punkte.https://sunsys-blog.blogspot.com/2026/04/gelesen-im-visier-lee-child.html