»Thomas Bernhard ist alles andere als vergessen, aber vor lauter Bernhard-Folklore verschwand der Mensch hinter dem Werk. Peter Fabjan bringt ihn uns zurück. « Marc Reichwein, WELT AM SONNTAG
»Die unrasante Sprache ist Teil von Fabjans Suche nach Genauigkeit und Richtigkeit . . . Zugewandt illusionslos beurteilt er die Beziehung zwischen den Geschwistern. « Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau
»Fabjan hat nun . . . trotzdem ein Buch über seinen Bruder geschrieben . . . Als Rapport bezeichnen Fabjan und der Verlag dieses Buch. Das passt formal sehr gut . . . Denn ein Rapport ist nicht nur ein dienstlicher Bericht, sondern beschreibt in der Psychologie ein zwischenmenschliches, durchaus von einer professionellen Distanz geprägtes Verhältnis. « Gerrit Bartels, Der Tagesspiegel
»Peter Fabjan aber ist anzurechnen, dass er sich ein weiteres Mal in die Pflicht hat nehmen lassen und seine Version der Geschichte für kommende Lesergenerationen hinterlegt. « Hannes Hintermeier, Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Peter Fabjan ist den Vernichtungsversuchen seines Halbbruders nicht entgangen. Trotzdem schreibt er in geradezu brüderlicher Liebe gegen halbherzige Gefühle an. Er will retten. . . . Das ist grandios und führt in Fabjans Buch manchmal zu einer subtilen Komik, die vom Meister selbst stammen könnte. « Paul Jandl, Neue Zürcher Zeitung
»Obgleich zum Dasein als Nebenfigur verdammt, erzählt Fabjan aber auch die eigene Geschichte . . . Das Zentrum, das er jedoch unermüdlich umkreist und auf das er sich stets wieder bezieht, bildet der Patient, die Person Thomas Bernhards. Auf diese Weise entstehen zwei faszinierende Anamnesen: die des Patienten und die des Arztes. « Christoph H. Winter, der Freitag
»Ein offenherziger, freimütiger und ehrlicher Bericht. « Jamal Tuschick, der Freitag
»Lesenswert ist es vor allem deshalb, weil Peter Fabjans distanziert-kritische Perspektive apodiktische Bernhard-Urteile über Familienmitglieder, Freunde und Bekannte in ihrer Relativität erkennbar macht. « Christian Schacherreiter, Oberösterreichische Nachrichten
»Neben vielen Familienfotos sind aber vor allem Fabjans Versuche, seine Beziehung zu seinem Bruder zu charakterisieren bemerkenswert. « oe24. at
»Ein ehrliches, offenes Buch, ganz nebenbei wird Peter Fabjan, was er in seiner Rolle als Hüter des Erbes, nicht immer sein konnte: Er wird sehr sympathisch. « Peter Pisa, kurier. at