Tolle Fortsetzung zu "Der Bär und die Nachtigall"
Es geht im zweiten Teil direkt weiter mit der Geschichte vom ersten Band.Wasja hat mithilfe von Morosko den Bären gebannt, leider ist hierbei ihr Vater ums Leben gekommen. Auf Grund dieser Ereignisse wird Wasja von ihrem Dorf als Hexe angesehen. Die einzige Lösung vom Dorf ist, Wasja daraufhin in ein Kloster zu schicken. Da dies für Wasja nicht in Frage kommt, nimmt sie ihr Pferd und flieht.Da es als junges Mädchen auf Reisen schwierig wäre, verkleidet sich Wasja als Junge um zu überleben. Auf ihrer Reise durchs Land kommt sie auch an einem Lager von Banditen vorbei, befreit hier die gefangenen Mädchen und bringt diese ins nächste Dorf, wo zufällig ihr Bruder Sascha ist. Ich fand diese kleine Familienzusammenkunft zur Abwechslung sehr schön.Gemeinsam reisen sie dann nach Moskau, zu ihrem Cousin Dimitri, dem Großfürsten. Dieser ist von "Wasili¿ und seinem Mut sehr beeindruckt.In Moskau trifft Wasja auch auf ihre Schwester Olga wieder, die im ersten Band dorthin geheiratet hat. Aber die politische Lage in Moskau mit den angrenzenden Feinden und Tataren nimmt in diesem Band auch viel Raum ein.In diesem Teil wird aber auch die Beziehung zwischen Wasja und dem Winterkönig Morosko immer tiefer. Wie auch in einer anderen Rezension, es ist teilweise schwer vorzustellen, weil der Winterkönig einfach eine uralte, unsterbliche Gestalt ist, und Wasja relativ jung sein muss (Teenager-Alter). Es ist hier auch kein Spice vorhanden, wer auf sowas hofft, ist hier an der falschen Adresse.Aber dennoch ist die Beziehung zwischen den beiden interessant... sie finden sich gegenseitig oder er versucht immer ihr zu Hilfe zu kommen, wenn sie sie braucht. Mir hat das zwischen den beiden sehr gut gefallen.