Clever, spannend und voller Geheimnisse ¿ macht definitiv Lust auf Band 2!
Ich bin super schnell in The Inheritance Games reingekommen: Avery ist sympathisch, clever und hat diesen klassischen YA-Charme, der einem sofort gefällt. Man merkt richtig, dass sie versucht, die Highschool und ihr Leben im Griff zu behalten, bis das Multimilliarden-Erbe alles auf den Kopf stellt.Das Hawthorne House ist einfach ein Traum: riesig, luxuriös, voller Geheimnisse und cleverer Rätsel, die man als Leser:in selbst mitdenken kann. Ich habe es richtig genossen, durch die Räume zu "wandern" und zu knobeln, welche Hinweise wohin führen. Das Haus hat so etwas von einem goldenen Käfig - opulent, faszinierend und ein bisschen gefährlich.Die vier Brüder haben mir insgesamt gefallen, auch wenn es am Anfang etwas verwirrend war, wer wer ist. Mein Favorit ist Jameson, bei der angedeuteten Anziehung zu Avery kam bei mir aber nicht so viel Herzklopfen rüber ... trotzdem waren die Familiendynamik und die kleinen Spannungen untereinander spannend zu beobachten.Die Story ist clever aufgebaut, das Tempo zieht einen durch die Seiten. Zwei Situationen, in denen Avery um ihr Leben fürchten muss, wirken im Schreibstil allerdings etwas locker. Zu locker? Da hätte ich mir mehr Nervenkitzel gewünscht. Dafür machen die Rätsel, die Geheimnisse und die Intrigen vieles wieder wett.Das Ende kam recht schnell, aber es lässt einen definitiv auf Band 2 hoffen. Ich hätte ruhig noch ein paar hundert Seiten mehr vertragen können, um noch tiefer in die Charaktere und das Hawthorne-Universum einzutauchen.Fazit: Wer Rätsel liebt, luxuriöse Settings genießen will und gern in eine clevere, leicht dramatische YA-Geschichte abtaucht, ist hier genau richtig. The Inheritance Games macht Lust auf mehr und ich bin definitiv neugierig, wie es mit Avery und der Hawthorne-Familie weitergeht.