Der kleine Strickladen, Band 1: Maighreads Welt liegt in Trümmern, denn nicht nur hat ihr Freund Schluss mit ihr gemacht, sie hat zugleich den Job verloren und dann erfährt sie auch noch, dass ihre Grossmutter gar nicht tot ist! Maighread muss ihre Grossmutter unbedingt kennenlernen bevor es zu spät ist. Sie reist an den Loch Lomond, wo ihre Mutter aufgewachsen ist und ihre Grossmutter lebt. Was hat zu dem Zerwürfnis der beiden geführt? Ihr Auftauchen sorgt leider nicht für Begeisterung
Erster Eindruck: Ein schönes Cover mit einem Ausschnitt aus dem Strickladen mit nostalgischem Touch gefällt mir.
Dies ist Band 1 der Reihe, für mich jedoch bereits der 3. Band der Reihe, da ich die Bände 6 und 7 zuerst gelesen habe, wo es mir reihentechnisch den Ärmel reingezogen hat und ich nun ordentlich mit den Vorgängerbänden nachsitzen will.
Der Einstieg ist heftig: Freund weg, Job weg, die totgeglaubte Grossmutter am Leben Insbesondere der letzte Punkt macht Maighread zu schaffen: Wie konnte ihre Mutter nur so viele Jahre sagen, dass ihre eigene Mutter tot sei? Was ist da passiert? Gibt es noch andere Lügen? Nur zu verständlich, dass sie nach Callwell fahren will, auch wenn sie noch nicht wirklich einen Plan hat, wie sie sich ihrer Grossmutter nähern will. Und was sie machen soll, wenn sie auf Ablehnung stosst. Die Ankunft in strömendem Regen verheisst nichts Gutes sie hat Probleme mit dem Auto. Glücklicherweise taucht ein Schäfer auf, Joshua, wie sie sodann erfährt. Er hilft ihr und ihrer Border-Collie-Hündin Molly aus der Patsche. Die erste Begegnung mit Elisabeth, ihrer Grossmutter, endet in einem Fiasko und einer geschlossenen Tür vor der Nase! Aber Maighread ist niemand, der so einfach aufgibt
Es ist immer wieder schön, wenn Stricken in einem Buch thematisiert wird. Es ist gut spürbar, dass die Autorin selbst strickwütig ist. Wie gewohnt hat sich die Geschichte flüssig lesen lassen. Mir hat die Freundschaft von Chloe und Maighread sehr gefallen. Das Ende war für meinen Geschmack überdramatisch gestaltet. Nichtsdestotrotz vergebe ich 4 Sterne, da mich die Geschichte von Maighread und ihrer Grossmutter sehr berührt hat.