Die Sache in Sleepy Hollow neu interpretiert.
Wie kam ich zu diesem Buch?Durch Zufall wurde ich auf die Autorin aufmerksam. Es ist das erste Buch von Christina Henry, das ich gelesen habe, nachdem ich sehr lange um diese Reihe herumgeschlichen bin.Wie finde ich Cover und Titel?Ich mag den Wiedererkenungswert der Cover dieser Reihe, vor allem die etwas verspielte Optik. Hier passt alles.Wie ist es geschrieben?Es handelt sich um einen Einzelroman, der also problemlos ohne Vorwissen und Cliffhangergefahr gelesen werden kann. Okay, die ursprüngliche Sleepy Hollow-Geschichte zu kennen, kann nicht schaden. Der Schreibstil ist flüssig und zügig zu lesen, der Ausdruck ist leicht zu verstehen. Sehr gut gefällt mir, dass der Roman in der Ich-Form von Bente geschrieben ist, man versucht sich gleich mit dem Charakter zu identifizieren und ist irgendwie näher dran am Geschehen. Die Beschreibungen sind nicht zu ausschweifend, aber detailliert und bildhaft genug, um gleich in der Story zu sein. Die Gegebenheiten konnte ich mir sehr gut vorstellen. Spontan wird es ganz schön brutal und blutrünstig.Wer spielt mit?Die Charaktere und deren Entwicklung sind gut gezeichnet. Ich habe sie kennengelernt, ich habe mitgefiebert und mitgelitten.Mein Fazit?Dass es eine Neuinterpretation von Sleepy Hollow ist, war mir klar. Anfangs fand ich es etwas unnötig, dass hier noch das Thema Diversität reingepresst wurde, am Ende stellt sich das aber als handlungsrelevant raus. Die Wendungen in der Geschichte sagen mir irgendwie nicht so zu, die ganze Story ist doch etwas weird. Ich gebe 3 von 5 Sternchen. Dennoch wird es nicht das letzte Buch der Autorin sein, das ich lese. Ich bin gespannt auf die Alice im Wunderland-Interpretation.