Gefangen beim Vorstellungsgespräch - zum Teil sehr spannend, aber viel zu lang.
Seit dem Tod ihres Mannes lebt Kate nur noch vor sich hin. Doch das Stellenangebot von Edge soll nun alles ändern. Es hört sich an wie ein Traumjob und wäre genau das, was Kate braucht. Doch von Beginn an, hat sie ein komisches Gefühl, als sie die 13. Etage des Mirrors betritt. In einem gläsernen Kubus, in der Mitte des Büros, empfängt sie der Personalchef. Ein gutaussehender Mann, der sich jedoch schnell als wahres Monster entpuppt. Denn plötzlich geht es nicht mehr um ihren Job, sondern um ihre Vergangenheit.Grundsätzlich fand ich das Buch nicht schlecht. Der Schreibstil hat mir gut gefallen: die wechselnden Perspektiven und auch die Rückblicke fand ich sehr gelungen, da man so einen guten Einblick in alle Facetten bekommen hat. Und auch die Idee fand ich prinzipiell gut. So ein Vorstellungsgespräch ist eh schon so eine Sache für sich und dann wird man in einen gläsernen Raum geführt und muss seltsame Fragen und noch merkwürdige Fragebögen ausfüllen. Ich glaube ich hätte diesen Fragebogen gar nicht erst zu Ende ausgefüllt. Alles was danach passiert ist, hatte natürlich nichts mehr mit einem normalen Bewerbungsgespräch zu tun (zum Glück;)). Ich fand das alles gut beschrieben und ich hatte grade von der Büroetage von Edge auch passende Bilder im Kopf, aber wirklich gepackt hat mich das alles nicht. Man hatte von Anfang an ja eine Vermutung, warum das ganze passierte, aber mir war die Begründung - und dann auch das Motiv, warum man Kate so behandelt hat - nicht wirklich schlüssig. Und auch ein paar andere Dinge fand ich schwierig. Das alles mit Maggie, oder die Sache mit Luke. Vor allem das mit der Unterbringung im Krankenhaus ist mir sauer aufgestoßen. Das fand ich extrem absurd. Das Ende fand ich dann wiederum eigentlich ganz gut. Trotzdem weiß ich nicht, ob ich noch mal ein Buch des Autors lesen würde - zumindest würde ich mir selbst wohl keins kaufen.