Hat ganz gut angefangen, wurde dann jedoch leider immer schwächer...
Das Buch beginnt mit einem Prolog im JETZT und spielt dann in der Vergangenheit. Mein erster Kritikpunkt ist, dass der Prolog am Ende des Buches nicht aufgegriffen wird. Vermutlich stellt er also das Ende der Reihe und nicht des Bandes dar. Für mich war das irgendwie unrund. Ich hielt den Prolog für ein Forshadowing auf der Ende - so bleibt er für dieses Buch nutzlos und hätte gestrichen werden können.Dann liest sich das Buch ganz gut.Ceciliakommt in eine kleine Stadt, trifft dort direkt aufSean, der auf sie eine enorme Anziehungskraftausübt. Natürlich ist er einrauchender Badboy und auch soganz andersund ein bisschen dergesellschaftliche Außenseiter, der nicht so viel auf Regeln gibt. Die Liebesgeschichte entwickelt sich passend und wird dann nochmal spannend, alsein weiterer Mann immer mehr in den Fokus gerät -CUT: Dann geht es quasi kaum noch im Sean, sondernnur um diesen anderen Mann. Es hat sich so angefühlt, als würde die Autorin meinen, man hätte Sean jetzt genug kennen gelernt und jetzt sei der nächste dran. Das hat sich aber unpassend angefühlt.Gleichzeitig kommt es zu einigenStreits zwischen Cecilia und Sean, die wirklich nurtoxischwirken - ebenso toxisch, wie sich der andere Mann die meiste Zeit verhält (kalt bis beleidigend). Generell ist die Beziehung schwierig, da es z.B. keine festen Zusagen für die Zukunft und keine Definition derselben gibt - aber das gehört wohl zum Außenseiter-Special-Paket dazu - normale Beziehungen und Verbindlichkeit gibt es da nicht und frau muss das akzeptieren oder gehen.Daneben lässt sich Cecilia, die vorher sehr brav war, direkt inAlkohol und Grasverwickeln. Bedenklich vieleDates enden damit, dass Cecilia betrunken oder bekifft istund noch Hause gebracht werden muss. Dort wacht sie dann mit Kater auf und kaum ist sie das nächste Mal aufgeregt - erstmal ein Bier/Zug am Joint.Müssen Alkohol und Drogen wirklich so oft auftauchen?Kann man nicht auch so entspannt nach dem Sex miteinander Zeit verbringen - ohne Joint?Größter Kritikpunkt ist das Ende, wasauf vielen Ebenenblöd und auch inhaltlich unverständlich/unklarwar - aber hier will ich nicht spoilern.Die Spice-Szenenwaren dafür rechtgut.Explizit und schön geschrieben- wenn natürlich auch etwas romantisiert und überperfekt wie immer im Roman.Fazit: Esfängt ganz in Ordnung an, dann geht aber die Figur Sean verloren, als sie wieder auftaucht, kommt es zu toxischen Streits und dasEnde war einfach nur nein. Hoffentlich wird der nächste Band besser.The Ravenhood I: Flock bekommt von mir2/ 5Sterne.