Damit hat Fallanalytiker Max Bischoff nicht gerechnet. Keine andere als die Leiterin des KK 11 in Düsseldorf, Polizeirätin Eslem Keskin, die bislang kein gutes Haar an ihm gelassen hat, bittet Max um Hilfe.Er soll in dem kleinen Weinort Klotten an der Mosel inoffziell in einem nie gelösten Vermisstenfall ermitteln. Keskin ist in ihrem privaten Umfeld auf neue Hinweise zu dem über zwanzig Jahre alten Fall gestoßen und hofft, dass es Max gelingt, die richtigen Schlüsse zu ziehen. Doch kaum vor Ort ereignet sich ein Mord. Max ist bald an etwas dran, aber ignoriert alle Warnungen. Eine Entscheidung, die ihn das Leben kosten könnte ... "Mörderfinder - Mit den Augen des Opfers" ist der dritte Band von Arno Strobels Reihe um den Ermittler Max Bischoff. Die Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden.Auch in Band drei hat mich Strobel direkt abgeholt und bis zum Ende nicht mehr losgelassen.Ausgerechnet Eslem Keskin, die Chefin des KK11, bittet Max Bischoff um seine Hilfe.Ich muss sagen, sie geht mir zwischendurch ganz schön auf den Zeiger, aber irgendwie gibt das der Sache noch ein paar Kanten, die passen.Neu dabei ist die junge Polizistin Jana und nicht ganz neu aber dieses Mal mehr eingebunden, ist der Psychologe und Schriftanalytiker Marvin Wagner. Eine tolle, leicht skurrile Figur, die eine super Ergänzung zu Max und Böhmer darstellt.Das Dorfsetting hat mir gut gefallen. Ich mag die Geschichten, die in diesen kleinen verschwiegenen Dörfern spielen, wo alle den Mund halten, bis dann doch mal einer redet und alles auseinanderfällt.Auch dieser Fall hier ist wieder richtig verworren und besonders, als die zuständigen Ermittler eintreffen und deren Chef auch nicht ganz korrekt scheint, wird es noch interessanter.Von Anfang bis Ende habe ich mitgerätselt und war mit Spannung dabei. Das Ende ist gelungen und konnte mich überzeugen. Klasse Fortsetzung!