Nach dem dramatischen Ende der Exorzisten-Wettkämpfe in London muss Leaf die Flucht ergreifen. Gemeinsam mit ihren Mitstreitern taucht sie in Tokio unter. Dort stößt sie schließlich auf eine Untergrundbewegung aus Menschen und Dämonen, die ihre Sicht auf die Welt völlig auf den Kopf stellen. Während Leaf gegen die Dunkelheit ringt, die das letzte Stück ihrer Menschlichkeit zu verschlingen droht, entbrennt der Krieg der Exorzisten: Soll sie um Macht kämpfen oder für das Leben derer, die sie liebt? Eine falsche Entscheidung könnte den Untergang der Welt bedeuten ...Bisher haben mir alle Fantasy-Bücher, die ich von Stella Tack gelesen habe, wirklich gut gefallen, so war ich mir sicher, dass das Finale der Black Bird Academy Highlight Potenzial hat. Um wieder in die Handlung hineinzukommen, nachdem ein Jahr vergangen war, hab ich das Ende von Band 2 nochmal gelesen. So kam ich gut in Band 3 hinein und die Erinnerungen kamen wieder.Doch schnell hab ich gemerkt, dass dieses Buch bei weitem nicht das wird, was die anderen Bücher waren.Es beginnt mit einer jüngeren Version von Zero, der so einiges erleben musste. So waren diese Szenen gruselig und der Junge tat mir leid. Soweit konnte die Autorin mich noch fürs Buch begeistern.Im Laufe der Geschichte wird es immer düsterer und kämpferischer und das leider nicht im positiven Sinn. Ich weiß nicht, wie oft ich die Worte "Blut spritzte" gelesen habe. Ob es bei der Wunde Sinn ergeben hat, oder nicht, war dabei egal. Es war wie auf Krampf, dass man es besonders blutig gestalten musste.Während ich Leaf, Falco und Crain so liebgewonnen hatte und mir in den Bändern vorher ein Bild von ihnen machen konnte, hab ich hier auf den 700 Seiten leider diesen Faden nicht vollständig wiederfinden können.Stella Tacks Schreibstil habe ich in den vorherigen Büchern geliebt und normalerweise fliege ich durch ihre dicken Schinken. Dieses hab ich pausiert, da ich einfach nicht voran gekommen bin. Sie schreibt ausschweifend, so dass man zwischen den Kämpfen schon mal den Faden verliert, worauf die Handlung eigentlich hinauslaufen wird. Zudem fehlt an einer Stelle ein Wort, während woanders ein Wort doppelt steht. Als persönlicher Geschmack, noch nie hab ich die Redewendung "gelinde gesagt" so oft gelesen wie in diesem Buch. Zudem kamen ein paar Spice Szenen, die ich so bei der Autorin nicht erwartet hätte und für mich schon Richtung Dark Romance gingen.Anstatt eines lang ersehnten Finales wurde das Buch eins, bei dem ich froh war, als ich durch war. So leid es mir tut, für mich war das Buch leider nichts.