Geschichtsstunde direkt in meiner Region
Meine Meinung und Fazit:Ein neues Epos, was Freiberg, Meißen, Dresden, Akkon und Jerusalem verbindet.In bekannter Weise nimmt mich Sabine Ebert gefangen, mit ihrer Schreibweise, mit ihrem Wissen und den bekannten Herrschern. Sie schafft es, Zusammenhänge zwischen den Adelsgeschlechtern und Verwandtschaftsverhältnisse klarzumachen. Eine oder mehrere lehrreiche Geschichtsstunden, so macht Geschichte Spaß. Sie zeigt auf, wie wichtig es damals war, sich in den Machtspielen auszukennen und strategisch planen zu können und die passenden Berater an seiner Seit zu wissen. Neben dieser Hauptgeschiccht kommt auch das einfache Volk mit ihren Nöten nicht zu kurz, so habe ich als Leserin ein klares Bild.Besonders deutlich ist für mich die "damalige" Vormachtstellung der Kirche aufgestoßen, wie menschenunfreundlich viele Entscheidung und Handlungen gewesen sind. Und die Inquisition wütend überall, vorangetrieben durch Konrad von Marburg "Seine Maxime war es, lieber hundert Unschuldige zu verbrennen als auch nur einen einzigen Schuldigen entkommen zu lassen (Seite 442)".Ene klare Leseempfehlung, Geschichtsstunde und Wiedersehen mit bekannten handelnden Personen rund um Marthe und Christian. Meine weiteren Lieblingsstellen auf Seite 78"Es ist wenig Raum für Liebe auf dem Burgberg. Ja,dachte Lukas. Ein Hort der Macht, der Intrigen. Arglosigkeit und mangelnde Wachsamkeit können hier tödlich sein." Und auf Seite 239 "Ich weiß, wie schwer es ist, eineb geliebten Menschen zu verlieren", sagte er leise. "Aber wenn er vom Himmel auf Euch blickt, wird er gerührt sein, dass Ihr Tränen um ihn vergießen."