Super witziger Einstieg. Schreibstil und Handlung waren zwar manchmal etwas holprig bzw. langgezogen, insgesamt war ich aber gut unterhalten
KLAPPENTEXTFür Maya Bashir hält die kalte Jahreszeit dieses Jahr gleich zwei Schicksalsschläge bereit: Sie hat ihren Job verloren und sich von ihrem langjährigen Freund getrennt. Notgedrungen zieht sie wieder bei ihren Eltern ein, die im schottischen Dorf Glenavie leben. Dort wohnt immerhin auch ihre beste Freundin - aber leider auch deren Bruder, in den Maya einmal sehr verliebt war. Doch die Sache zwischen ihr und Sam hielt kaum länger als einen Wimpernschlag, und heute würde sie am liebsten nichts mehr mit ihm zu tun haben. Da Maya und Sam jetzt auch noch gemeinsam an der Ski-Schule arbeiten, begegnet sie ihm allerdings häufiger, als ihr lieb ist. Dass ihr anspruchsvoller Vater sie lieber wieder in einem Job im Finanzwesen sehen würde, hilft Maya auch nicht dabei, sich in der Vorweihnachtszeit zu entspannen. Aber manchmal braucht es eine Prise Chaos im Leben, um zu erkennen, was - und wen - man eigentlich will ...MEINUNGDie Geschichte hat mich irgendwie total mitgerissen, auch wenn ich nicht alles gut erzählt und nicht alles gut umgesetzt fand. Trotzdem hatte es einfach etwas sehr süßes an sich.Der Einstieg war super und gleich da möchte ich nicht zu viel verraten. Mich hat er zum Lachen gebracht und sofort Vorfreude auf alles weitere gebracht. Mit der Zeit war ich von der ein oder anderen Schleife etwas genervt, aber trotzdem mochte ich vieles daran. Weil es zum einen natürlich um die Liebesgeschichte ging, zum anderen aber auch um viele andere familiäre Themen und Probleme. Es war alles nicht bis ins Detail tiefgründig, hat aber auch nicht nur alles oberflächlich gekratzt, sondern dem schon einen Raum gegeben.Ich mochte irgendwie auch die Leidenschaft, die man insbesondere bei Maya für ihren Job gespürt hat. Auch die Liebesgeschichte hat sich schön entwickelt. Es gab aber diesen einen Punkt im Buch, bestimmt 100 Seiten vor Schluss, an dem das Buch genauso gut hätte vorbei sein können. Zwar gab es da noch das ein oder andere ungeklärte Thema, aber die Liebesgeschichte hätte das Drama nicht mehr gebraucht. Das war eher gewollt, als nötig und nachvollziehbar.Insgesamt war ich gut unterhalten, auch wenn es kein Highlight war.