Youngs Stil zieht mich rein, aber das Rezept der Reihe wiederholt sich. Arro und Mac verlieren ihre Leichtigkeit.
Ich mag Samantha Youngs Schreibstil. Deshalb bin ich überhaupt so weit in dieser Reihe gelandet. Gleichzeitig merke ich, dass sich die Bücher an ihr eigenes Rezept klammern: Age Gap, ein Mann, der sich gegen seine Gefühle wehrt, und parallel ein Kriminalfall. Inzwischen ahnt man die Kurven schon vor der Abzweigung.Auf Arro und Mac hatte ich mich super gefreut. Für mich waren sie immer die Fröhlichen, die Herzlichen. Hier sind sie deutlich schwerer, was mir ein Stück von dem genommen hat, was ich an ihnen mochte. Grossartig fand ich dafür, wie viel Raum die Therapiestunden bekommen und wie ehrlich die Entwicklung erzählt wurde.Was ich bei der Reihe generell etwas schade finde: Die Zeitstränge greifen nicht ineinander. Man weiss aus den früheren Bänden, dass sich zwischen Arro und Mac etwas anbahnt, aber der Moment "Ah, das war also, als Regan die beiden in der Küche gesehen hat" oder "Ah, da haben Lewis und Eildith bei Arro übernachtet" fehlt komplett.Fazit: Dank Youngs Stil schnell weggelesen, aber zu viel Wiederholung und zu wenig Verzahnung