Anola muss nicht nur immer noch den Tod ihres Vaters verarbeiten, nein auch das sie nun wie ursprünglich geplant auch nach Venedig umgezogen sind und sie auf diese besondere Privatschule nun geht. Zum Glück hat sie ein gutes Verhältnis zu ihrem Onkel, der sie auch in seinem Maskenladen arbeiten lässt. Die haben es der kunstinteressierten sehr angetan und sie möchte später einmal seinen Laden übernehmen. Zum Glück ein Lichtblick neben einer neuen engen Freundin, da das Verhältnis zu ihrem älteren Halbbruder nicht schlechter sein könnte.
Eines Nachts kommt sie hinter das Geheimnis ihrer Schule und ihrer Familie. Venedig wird durch Magie zusammengehalten und Maskenmagier halten den Ort zusammen.
Anola muss erkennen, das nicht nur in Venedig nichts so ist, wie es auf den ersten Blick schein, nein auch Geheimnisse innerhalb ihrer Familie kommen langsam ans Licht.
Ein ganz netter Roman, der mir aber etwas zu seicht ist. Jüngeren Lesern könnte er besser gefallen, vor allem mit dem Schwerpunkt auf die Lovestory hier.
Die Grundidee finde ich mega spannend. Venedig wird durch Magie zusammen gehalten und es gibt Menschen die mit Hilfe von magischen venezianischen Masken alles zusammen halten. Das hat einen besonderen Reiz, vor allem mit den toll beschriebenen Palazzo, Geheimgängen und dem ganzen tollen Flair von Venedig.
Anola hat es nach dem Tod ihres Vaters und der Ablehnung durch ihren Halbbruder echt nicht leicht. Zum Glück hat sie so eine tolle Mutter und Nonna und einen super neue Freundin.
Gestört hat mich, das für mich der Schwerpunkt zu sehr auf der verbotenen und heimlichen Liebe lag. So wie Dario sich ihr gegenüber verhält, konnte ich nicht ganz verstehen, warum sie ihm ständig verzeiht, warum sie sich darauf einlässt heimlich mit ihm zusammen zu sein. Dadurch kam mir persönlich zu kurz, was sie lernen muss, wofür sie sich mehr interessieren sollte und zwar dahinter kommen, was eigentlich gerade in Venedig los ist und vor allem mit ihren Kräften klar zu kommen.
Für mich hätten man noch mehr aus der Handlung herausholen können und den Charakteren mehr tiefe geben können. Das hier teilweise eine Dreiecksbeziehung angeklungen hat und die damit verbundenes typische Konkurrenz zwischen zwei Mädels, die den selben Junge wollen, konnte mich nicht überzeugen.
Auch nicht wie plötzlich die Geschwister, die anfangs nicht miteinander gesprochen haben, dann sich Spitznamen geben fand ich eher komisch, als das es für mich ein Anzeichen war das sich ihrer Beziehung zueinander ändert.
Die Bedrohung durch einen Unbekannten, geht mir fast etwas unter. Da hätte ich mir mehr gewünscht und hätte mittendrin auch für mehr Spannung gesorgt.