Meine Rezension ist auf die angesprochenen Themen im Buch bezogen. Jede Autorin und jeder Autor, macht sich Gedanken, welche Themen im Buch angesprochen werden. Ich bin der Meinung, dass wir uns viel mehr mit diesen auseinandersetzen sollten.Polizistinnen und Polizisten sind oft die ersten, die in kritischen Momenten, wenn wir Hilfe benötigen, zur Stelle sind. Viele empfinden Dankbarkeit für die Sicherheit und Unterstützung, doch oftmals verlieren wir den Blick dafür, dass in jeder Uniform ein Mensch steckt, der eigene Sorgen und Probleme hat und dieser sie uns nicht spüren lässt.Es ist wichtig, sich in die Perspektive der Polizistinnen und Polizisten zu versetzen. Wertschätzung und Dankbarkeit können einen großen Unterschied machen, im Umgang untereinander, schließlich ist es nicht selbstverständlich, dass sich Menschen, trotz ihrer Berufswahl, in diverse Gefahrensituationen begeben.Wenn plötzlich eines unserer Kinder spurlos verschwindet, geraten wir in Panik. Jede Sekunde zählt und jede Minute vergeht quälend langsam. Es gibt keine Pause, keinen Rückzug, alles dreht sich darum, das Kind endlich wieder in die Arme zu schließen. Jedes Klingeln des Telefons oder an der Haustür, schenkt Hoffnung, dass endlich die erlösende Nachricht kommt und das Kind wohlbehalten gefunden wurde.Inmitten der schweren Zeit, würde jedes Elternteil, nach jedem Strohhalm greifen, der sich ihnen bietet, in der Hoffnung, dass das Kind gefunden wird. Doch sollte sich jeder genau überlegen, wie weit er zu gehen bereit ist. Nicht jeder meint es gut mit einem und das kann einen größeren Schaden anrichten.Der Verlust eines geliebten Menschen, kann einen emotional belasten. Wenn dann zusätzlich der Verdacht aufkommt, dass der Tod nicht das Resultat eines Unfalls war, verstärkt dies den Schmerz, kann aber auch eine unendliche Stärke hervorrufen, damit die Wahrheit ans Licht kommt. Dies bedeutet aber auch, dass sich jede Person, die versucht, Licht in die Dunkelheit zu bekommen, sich selbst in Lebensgefahr begibt.In einer scheinbar ruhigen Nachbarschaft, lebt ein Kind, das hinter verschlossenen Türen schwerste Gewalt erlebt. Die Wände, die Schutz bieten sollen, sind Zeuge von unmessbarem Leid. Die Hoffnung, dass die lauten Stimmen, die Nachbaren erreichen, wird enttäuscht, da diese lieber schweigen und das Leid des Kindes dadurch verdoppeln. Die Untätigkeit erstickt jegliches Licht und gibt dem Kind das Gefühl, zwischen Angst und Einsamkeit gefangen zu sein.Durch die Tatenlosigkeit jedes Einzelnen, wird dafür gesorgt, dass die Seele des Kindes immer mehr in die Dunkelheit gleitet und das täglich Erlebte zum Alltag und zu einer Selbstverständlichkeit wird. Es lernt damit zu leben und versteckt seine Trauer hinter einem Lächeln. Dies ist, leider, traurige Realität und bedeutet, dass wir mehr hinsehen müssen und nicht schweigen dürfen. Kein Kind der Welt, hat es verdient, dass ihm Gewalt angetan wird und andere Erwachsene dies mit Schweigen unterstützen.