Naja¿ etwas oberflächlich und nichts wirklich neues, aber flüssig geschrieben und tolles Setting
Der Schreibstil der Autorin ist altbekannt flüssig und angenehm zu lesen. Das führt dazu, dass man trotz recht schwacher Story schnell durch die Seiten kommt und gut unterhalten wird. Z (dessen Name, wenn man das denn so nennen kann, mich genervt hat) ist der typische Macho, dem die Frauen zu Füßen liegen. Natürlich hat er eine schlimme Geschichte hinter sich, wo erstmal groß um den heißen Brei geredet wird. Ophelia kommt nach einem schweren Schicksalsschlag nach Park City und kann jemanden wie Z nicht gebraucht. Trotzdem verliebt sie sich recht schnell in ihn und kann natürlich hinter seine Fassade schauen. Z hat eine leichte Todessehnsucht, Gewaltprobleme und große Probleme zu kommunizieren. Ophelia möchte ihn reparieren, wie man es öfter liest und stellt dafür klare Grenzen auf, die sie letztlich aber nicht einhält. Die große Liebe zwischen den beiden und das gegenseitige Verständnis basiert leider eher auf Körperlichem, was ich schade fand. Es gab so viel Potenzial, den Figuren wirklich nahbares Leben einzuhauchen. Schön war das Setting und das Thema rund ums Snowboarden, besonders wenn man es wie ich jetzt parallel zur Olympiade liest, hat das echt Spaß gemacht. Insgesamt unterhaltsam und schnell wegzulesen.